Tatort „Stille Nacht"
Wie ich in der ARD mitspielte
„Was als Laserscanning-Auftrag begann, wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis: Ich scannte den fiktiven Tatort – und spielte spontan als Spurensicherung mit Sprechrolle mit."

Im weißen Spurensicherungsanzug am Set des ARD-Tatorts „Stille Nacht" – Bremen, 2024.
Der Anruf, der alles veränderte
Im Frühjahr 2024 bekam ich einen ungewöhnlichen Anruf: Die Produktionsfirma der ARD-Tatort-Serie „Stille Nacht" (Bremen) suchte nach jemandem, der für eine Szene einen echten Laserscanner bedienen könnte. Die Anfrage war klar – könnten Sie einen fiktiven Tatort mit dem Leica Laserscanner aufnehmen? Natürlich sagte ich sofort zu.

Ich im weißen Spurensicherungsanzug mit der Kommissarin am Set des Tatorts „Stille Nacht".
Vom technischen Auftrag zur Sprechrolle
Es war eine großartige Gelegenheit, die Technologie von Linsenspektrum in einem großen Fernsehfilm zu zeigen. Doch was dann passierte, übertraf alle Erwartungen: Vor Ort am Filmset in Bremen wurde ich spontan von der Regie angesprochen. Sie wollten mich nicht nur als technischen Berater, sondern auch vor der Kamera – im weißen Spurensicherungsanzug, als Experte für Laserscanning. Ich bekam sogar eine kleine Sprechrolle.

Ich zeige den Ermittlern das Tablet mit der Matterport Dollhouse-Ansicht des Tatorts.

Die Matterport Dollhouse-Ansicht des Tatorts auf dem Tablet – live im Film zu sehen.
Der Leica Scanner am Set
Das Herzstück der Szene war der Leica BLK360 Laserscanner – das gleiche Gerät, das ich täglich für meine Kunden einsetze. Am Set wurde er auf einem Stativ positioniert und scannte den fiktiven Tatort in Echtzeit. Die Produktionsfirma war begeistert von der Authentizität: Kein CGI, kein Requisit – echter Laserscanner, echter Experte.
Echter Scanner
Leica BLK360 – kein Requisit, echte Technologie
Sprechrolle
Spontan vor der Kamera als Spurensicherungs-Experte
ARD Erstsendung
Dezember 2024 im Ersten ausgestrahlt

Der Leica Laserscanner auf dem Stativ am Tatort-Schauplatz – authentische Technologie im Film.

Das komplette Set-Up: Leica Scanner, Ermittler und Spurensicherung am Tatort.
Die Technologie hinter den Kulissen
Der Leica Laserscanner erfasst den Tatort in Echtzeit als 3D-Punktwolke. Diese wird dann in die Matterport-Software importiert, die eine interaktive Dollhouse-Ansicht erstellt – genau wie in der Szene zu sehen ist. Was die Zuschauer nicht wissen: Das ist keine Filmtricks-Grafik, sondern echte Scan-Technologie, die ich täglich für meine Kunden einsetze.

Die 3D-Punktwolke des Tatorts – die Rohdaten meines Laserscanners.

Die Dollhouse-Draufsicht in der neoworks GX-EDIT Software – die finale Ansicht für die Ermittler.
Den Tatort selbst erkunden
Den Tatort „Stille Nacht" habe ich als virtuellen Rundgang aufbereitet. Ihr könnt den Schauplatz selbst erkunden und nachvollziehen, wie Laserscanning-Technologie in der modernen Ermittlung eingesetzt wird.
Ausgestrahlt im Ersten – Dezember 2024
Der Tatort „Stille Nacht" wurde im Dezember 2024 im Ersten ausgestrahlt. Ich bin damit nicht nur Experte für 3D-Laserscanning, sondern auch offiziell Tatort-Darsteller – mit echter Sprechrolle. Eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde.
Fazit: Technologie trifft Unterhaltung
Diese Erfahrung zeigt mir, wie vielseitig professionelle 3D-Laserscanning-Technologie eingesetzt werden kann – nicht nur in der Architektur, Denkmalpflege oder Industrie, sondern auch in der Filmproduktion. Die Authentizität der Szene mit echtem Equipment und echtem Experten macht den Tatort zu etwas Besonderem. Und ich bin stolz, ein kleiner Teil davon gewesen zu sein.
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