Luftkartierung & Orthomosaik
Georeferenzierte Orthofotos, Höhenprodukte und Punktwolken für Gelände, Areale und Infrastruktur.
- GeoTIFF / TIFF
- DSM oder DGM
- Projektbezogener Lagebezug
Vermessbare Bild- und Geometriedaten
Orthofotos, GeoTIFFs, Punktwolken und entzerrte Fassadenansichten – mit definierter GSD, eindeutigem Bezugssystem und nachvollziehbarer Qualitätsprüfung.
Systemwahl nach Einsatzzweck: RGB-Photogrammetrie, LiDAR oder ein hybrider Messaufbau.
Georeferenzierte Orthofotos, Höhenprodukte und Punktwolken für Gelände, Areale und Infrastruktur.
Entzerrte, maßstäbliche Fassadenansichten als geprüfte Bild- und Geometriebasis für Planung und Kartierung.
K steht für Kartierungsklasse. GSD, Kontrollpunkte, Prüfverfahren und Lieferumfang werden vor der Aufnahme transparent festgelegt.
Für ein Krankenhaus in Schleswig-Holstein wurden das weitläufige Areal und mehrere Gebäudefassaden als gemeinsame Planungsgrundlage erfasst. Die anonymisierte Referenz zeigt, wie Matrice 400 und Zenmuse L3 bei einem sensiblen Bestandsobjekt zusammenspielen.
Areal
Luftkartierung
Gebäude
Fassadenerfassung
System
LiDAR + RGB

Vor-Ort-Einsatz
DJI Matrice 400 + Zenmuse L3
Freigegebene Einsatzbilder; das Krankenhaus bleibt anonymisiert.
Die Nicolaikirche Kiel wurde außen per Drohnen-Photogrammetrie und im Innenraum dreidimensional erfasst. Die veröffentlichte Fallstudie zeigt, wie Fassaden, Dach, Turm und Innenräume zu einer zusammenhängenden digitalen Gebäudedokumentation zusammengeführt wurden.
Außen
Photogrammetrie
Innenraum
3D-Erfassung
Ergebnis
Orthofotos + 3D

Sakralbau in Kiel
Drohne + 3D-Innenerfassung
Digitale Dokumentation von Außenhülle und Innenräumen eines historischen Sakralbaus.
Zwei Leistungswege
Gelände und Fassade können in einem koordinierten Termin erfasst werden. Aufnahmeabstände, Flugwege, Sensorik und Kontrollen werden für beide Aufgaben getrennt optimiert.
Gelände · Areale · Infrastruktur
Für horizontal und räumlich ausgedehnte Flächen planen wir GSD, Überdeckung, Bezugssystem und Ausgaben vom gewünschten Endprodukt her.
Typische Übergabe: GeoTIFF, LAS/LAZ oder E57, DSM/DGM und Qualitätsbericht.
Fassaden · Sakralbauten · Bestand
Für vertikale Flächen erfassen wir Bild- und Geometriedaten in einem definierten Fassaden- oder Projektbezug. K3 ist der Standard für kartierfähige Dokumentation.
Typische Übergabe: Orthofassade, PDF, Transformationsdaten, CAD-/GIS-Referenz und Prüfbericht.
Kartierungsklassen K1–K4
K steht für Kartierungsklasse. Jede Klasse verbindet Auflösung, geometrische Kontrolle, Abdeckung und Ausgabetiefe. K3 ist als Kartierungsgrundlage für vereinbarte, einsehbare Fassadenflächen ausgelegt; K4 für definierte Detailflächen.
Übersichten, Vorprüfung und visuelle Bestandsdokumentation
Luftmax. 3 cm/px
Fassadeca. 4 mm/px
Koordination, Vorplanung und maßstäbliche Referenzierung
Luftmax. 2 cm/px
Fassadeca. 2 mm/px
Fassadenpläne, Sakralbauten, Restaurierung und belastbare CAD-/GIS-Übergabe
Luftmax. 1 cm/px
Fassadeca. 1–2 mm/px
Definierte Detail- und Monitoringflächen sowie wiederholte Zustandsvergleiche
Luftmax. 0,5 cm/px in Detailflächen
Fassadeca. 0,5–1 mm/px in definierten Detailflächen
Wichtig: RTK-Positionswerte eines Fluggeräts und die GSD sind keine automatische Genauigkeitszusage für Orthofoto, Fassade oder Punktwolke. Belastbar wird das Ergebnis erst durch ein projektspezifisches Kontroll- und Abnahmekonzept.
Praxis & Fachwissen
Wir verlinken nur bereits veröffentlichte Inhalte. Sie zeigen einzelne Einsatzfelder, ersetzen aber keine projektspezifische Qualitätsdefinition.
Praxisbeispiel
Veröffentlichte Projektdokumentation zur kombinierten Straßen- und Luftdatenerfassung.
Projekt ansehenFachwissen
Einordnung des Standards und des dokumentierten Erfassungsworkflows.
Beitrag lesenSpeziallösung
Wie Luft-, Detail- und Geometriedaten in eine strukturierte Schaden- und Zustandsdokumentation einfließen können.
Zum ThemenhubLieferumfang
Formate, Bezugssystem, Maßstab, Layer und Prüfnachweis werden im Angebot eindeutig beschrieben.
GeoTIFF/TIFF, optional TFW
TIFF/GeoTIFF, Transformationsdatei und PDF
LAS/LAZ oder E57
DSM/DGM nach Projektdefinition
Projektbezogene Einbindung und Layerstruktur
PDF-Bericht, Kontrollpunkte als CSV/PDF
Originalbilder und ergänzende Messdaten nach Vereinbarung
Musterunterlagen
Wir veröffentlichen nur reale, anonymisierte und zur Nutzung freigegebene Unterlagen. Bis diese Prüfung abgeschlossen ist, kennzeichnen wir den Bereich offen als in Vorbereitung.
Entzerrte Fassadenansicht mit Maßstab und Bezug
Pass- und unabhängige Prüfpunkte mit Abweichungen
GSD, Abdeckung, RMSE und dokumentierte Grenzen
Referenz, Layer und vereinbarte Ausgabeformate
Keine Platzhalterbilder, erfundenen Messwerte oder nicht freigegebenen Kundenangaben.
Standardprozess Fassade
LINSENSPEKTRUM liefert die technisch geprüfte Bild- und Geometriebasis. Restauratorische Diagnose und architektonische Planableitung bleiben klar zugeordnete Fachleistungen.
Kleinste relevante Struktur, Planmaßstab, Legende, Bezugssystem, Ausgabe und Abnahme festlegen.
Lokales Fassadensystem oder Projekt-CRS sowie Pass- und Kontrollpunkte eindeutig bestimmen.
GSD, Aufnahmeabstand, Licht, Oberflächen und spätere Lesbarkeit vor der Vollerfassung testen.
Frontale und ergänzend konvergente Bildfolgen mit projektbezogener Überdeckung und Feldkontrolle aufnehmen.
Bilder kalibrieren, Geometrie rekonstruieren, entzerren und im vereinbarten System ausgeben.
Kontrollpunkte getrennt prüfen, Abweichungen/RMSE ausweisen und Lücken oder Einschränkungen dokumentieren.
Restauratorische Befunde und Diagnosen werden fachlich auf der geprüften Bild- und Geometriebasis erfasst.
Architektur- und Fachplanung übertragen Inhalte in vereinbarte Layer, Maßstäbe und Planstände.
Einsatzzweck vor Gerät
Die Plattform wird erst ausgewählt, wenn Oberfläche, Zielauflösung, Kontrollbedarf und gewünschte Lieferung feststehen.
Primär für RGB-Photogrammetrie
Die integrierte 20-MP-4/3-Kamera mit mechanischem Verschluss ist das Standardsystem für Orthofassaden, Orthomosaike und bildbasierte Punktwolken.
Ergänzend für LiDAR
Das System wird eingesetzt, wenn direkte Laserdistanzen, Vegetationsdurchdringung, große Areale oder komplexe räumliche Strukturen entscheidend sind.
Für Referenz und verdeckte Bereiche
Tachymetrie, GNSS, terrestrisches Laserscanning oder Nahaufnahmen ergänzen die Drohne dort, wo Kontrolle, Abschattung oder Detailanforderung es verlangen.
Messgrenzen
Abschattungen, Glas, Wasser, homogene oder stark reflektierende Flächen können Datenlücken verursachen und werden ausgewiesen.
Eine Orthofassade ersetzt weder restauratorische Diagnose noch statische, materialkundliche oder denkmalfachliche Bewertung.
Mikroriss- und Rissbreitenmessungen brauchen eigene Nahaufnahmen mit sichtbarer Vor-Ort-Referenz.
CAD-/GIS-Verwendbarkeit setzt ein vereinbartes Bezugssystem, Ausgabeformat und eine geklärte Transformation voraus.
FAQ
K steht für Kartierungsklasse. Die vier Klassen verbinden Zielauflösung, geometrische Kontrolle, Abdeckung und Lieferumfang. Sie sind ein eigenes LINSENSPEKTRUM-Projektmodell und keine DIN-Klassifikation.
Nein. Die GSD beschreibt die Pixelgröße am Boden oder Objekt. Geometrische Genauigkeit entsteht zusätzlich durch Aufnahmegeometrie, Kalibrierung, Bezugssystem, Passpunkte, unabhängige Kontrollen und Verarbeitung.
In der Regel K3: eine Ziel-GSD von etwa 1–2 mm/px für vereinbarte und einsehbare Fassadenflächen, ein definiertes Fassadensystem, mindestens vier koordinierte Passpunkte plus zwei unabhängige Kontrollpunkte je Ansicht und ein Qualitätsbericht. K4 ergänzt ausschließlich definierte Detail- oder Monitoringflächen.
Ein koordinierter Vor-Ort-Termin ist möglich. Flugwege, Aufnahmeabstände, Sensorik und Kontrollkonzept werden für Gelände und Fassade dennoch getrennt optimiert.
Sie liefert eine technisch geprüfte Bild- und Geometriebasis. Restauratorische Diagnose und Schadenslegende bleiben Fachleistungen. Rissbreiten oder Mikrodetails benötigen zudem gezielte Nahaufnahmen mit Vor-Ort-Referenz.
Wenn Vegetation, räumlich komplexe Geometrie, große Areale oder eine direkt gemessene LiDAR-Punktwolke Teil des Auftrags sind. Für kartierfähige Fassadenbilder ist RGB-Photogrammetrie meist der direktere Ausgangspunkt.
Je nach Auftrag unter anderem GeoTIFF/TIFF, PDF, LAS/LAZ oder E57, DSM/DGM, CAD-/GIS-Referenzen sowie ein PDF-Qualitätsbericht und Kontrollpunkte als CSV oder PDF.
Wir prüfen Einsatzzweck, kleinste relevante Struktur, Bezugssystem, Zugänglichkeit und gewünschte Lieferung – und schlagen dann Kartierungsklasse und Messaufbau vor.