Die Schlossberg Brauerei Bremervörde
Bremervördes eigenes Bier – aus der Schlossberg-Brauerei. Nacherzählt von Rainer Brandt, Heimatforscher · \u00a9 Text & Fotos: Rainer Brandt


Diese 120 jährige Flasche hat Seltenheitswert. Sie ist eines der letzten greifbaren Zeugnisse einer Brauerei, die einst das Stadtbild von Bremervörde prägte.




Aber nun zur Geschichte ...
Es gab in Bremervördes Geschichte einen längeren Zeitraum, in der die Bremervörder Bürger ihr eigenes Bier brauten und hier eine bedeutende Brauerei bestand, die u.a. mit „1 A Pilsener Bier“ oder „helle und dunkle Lagerbiere, hergestellt aus prima Rohstoffen“ warb.
Heute sucht man vergebens nach baulichen Spuren von diesem großen Brauereianwesen mit Brauhaus (Sudhaus), Küperwerkstatt (Fäßerwerkstatt), Maschinenhaus, Pferdeställen und Kühlhaus sowie großem Wohnhaus mit Kontoren im Stadtbild – und wir wollen Sie daher gerne an diese Stätte dieser bedeutenden Wirtschaftsgeschichte zurückführen.


Der Standort der Brauerei
Der Spaziergänger sollte an der Einmündung der „Amtsallee“ in den „Großen Platz“ verweilen und dort auf das frühere Bremervörder Feuerwehrhaus (heute Magazin des Bachmann-Museums) und die Bremervörder Rettungswache sowie die DRK-Geschäftsstelle schauen und hat dann den Ort der früheren Brauerei im Blickfeld.
Denn zwischen der „Amtsallee“ und der Straße „Großer Platz“ lag – hinter einer mächtigen Feldsteinmauer – die verschwundene „Schloßberg-Brauerei“.
„1 A Pilsener Bier“ – „helle und dunkle Lagerbiere, hergestellt aus prima Rohstoffen“
Historische Werbung der Schlossberg-Brauerei W. Reuning, Bremervörde
Quellenangaben
Text & Recherche
Rainer Brandt · Stadthistoriker Bremervörde
Fotografien
\u00a9 Fotos: Rainer Brandt
