
Was ist ein DGM? Digitales Geländemodell Infografik – Linsenspektrum
Ein Digitales Geländemodell (DGM) ist eine präzise, dreidimensionale Repräsentation der natürlichen Erdoberfläche. Im Gegensatz zu anderen Modellen werden bei einem DGM alle künstlichen und natürlichen Objekte wie Gebäude, Brücken, Bäume oder Sträucher aus den Daten herausgefiltert. Übrig bleibt die reine Topografie des Geländes. Diese Modelle sind essenziell für zahlreiche Anwendungen in der Vermessung, Bauplanung und Geoinformatik, da sie exakte Höheninformationen und Geländestrukturen liefern.
Die Erstellung eines Digitalen Geländemodells basiert in der Regel auf hochpräzisen Messdaten, die durch verschiedene Technologien erfasst werden. Zu den gängigsten Methoden gehören das Laserscanning (LiDAR) und die Photogrammetrie. Bei der 3D-Luftkartierung werden beispielsweise Drohnen eingesetzt, die das Gelände überfliegen und Millionen von Messpunkten sammeln. Diese Punkte bilden zunächst eine sogenannte Punktwolke. Durch spezielle Softwarealgorithmen werden anschließend alle Punkte, die nicht zur Erdoberfläche gehören (wie Vegetation oder Bauwerke), entfernt. Das Resultat ist ein sauberes, hochgenaues DGM.
Die Einsatzmöglichkeiten eines DGM sind vielfältig und branchenübergreifend. Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen zählen:
Oft werden die Begriffe DGM (Digitales Geländemodell) und DOM (Digitales Oberflächenmodell) verwechselt. Der Unterschied ist jedoch fundamental: Während das DGM ausschließlich die nackte Erdoberfläche zeigt, bildet das DOM die Erdoberfläche inklusive aller darauf befindlichen Objekte (Gebäude, Vegetation) ab. Beide Modelle haben ihre spezifischen Anwendungsbereiche, werden aber häufig aus demselben Datensatz (z. B. einer Drohnenbefliegung) generiert.
Als Experten für 3D-Vermessung und Drohnenaufnahmen in Hamburg unterstützt Linsenspektrum Sie bei der Erstellung hochgenauer Digitaler Geländemodelle. Mit modernster Technik, wie beispielsweise Drohnenaufnahmen und Laserscannern, erfassen wir Ihr Gelände schnell und nach vereinbartem Genauigkeitsziel. Die gewonnenen Daten lassen sich nahtlos in Ihre CAD- oder BIM-Software integrieren und bilden eine verlässliche Grundlage für Ihre Planungsprozesse. Erfahren Sie mehr über unsere Methoden in unserem Blogartikel zu 3D-Vermessung Methoden.
Ein Digitales Geländemodell (DGM) ist eine dreidimensionale Darstellung der Erdoberfläche ohne Vegetation und Gebäude. Es zeigt ausschließlich die natürliche Geländeform und wird häufig für topografische Analysen genutzt.
Ein DGM stellt nur die reine Erdoberfläche dar, während ein DOM (Digitales Oberflächenmodell) auch alle darauf befindlichen Objekte wie Gebäude und Bäume beinhaltet. Beide Modelle werden oft aus denselben Messdaten generiert.
Die Daten für ein DGM werden meist durch Laserscanning (LiDAR) oder Photogrammetrie erfasst. Drohnen oder Flugzeuge überfliegen das Gebiet und sammeln hochpräzise Höhenpunkte.
Ein DGM wird in der Bauplanung, im Hochwasserschutz, in der Landwirtschaft und bei der Trassenplanung eingesetzt. Es hilft dabei, Erdmassen zu berechnen und das Gefälle eines Geländes exakt zu analysieren.
Unsere Experten beraten Sie gerne zu diesem Thema und finden die passende Lösung für Ihr Projekt.
Projekt konfigurieren