Kunstmuseen, Naturkundemuseen, Gedenkstätten, Ausstellungshallen: Was aus über 70 Projekten über virtuelle Rundgänge für Museen und Ausstellungen gelernt wurde.
Museen und Ausstellungen sind ein besonders anspruchsvolles Segment. Die Herausforderungen sind vielfältig: schwierige Lichtverhältnisse, schutzbedürftige Objekte, hohe Ansprüche an Bildqualität und die Notwendigkeit, Kunstwerke und Exponate im richtigen Kontext zu präsentieren.
Aus über 70 Projekten zeigt sich: Der virtuelle Rundgang ist für Museen nicht nur ein Marketinginstrument – er ist ein eigenständiges Medium, das neue Zielgruppen erschließt und internationale Reichweite ermöglicht.
Museen und Ausstellungen unterscheiden sich grundlegend von anderen Projekten: Es geht nicht nur darum, Räume zu zeigen – sondern Objekte und Kunstwerke in ihrem Kontext zu präsentieren. Infopunkte mit Beschreibungen, Audiotouren und Verlinkungen auf Katalogeinträge machen den Unterschied.
Für Museen ist ein virtueller Rundgang oft das primäre Mittel, um internationale Besucher zu erreichen, die nicht persönlich anreisen können. Mehrsprachige Infopunkte und barrierefreie Navigation sind hier besonders wichtig.
In Museen ist die Beleuchtung oft auf die Kunstwerke ausgerichtet – nicht auf die Dokumentation. Spotlights erzeugen starke Kontraste, dunkle Bereiche und Überbelichtungen. Die Aufnahmeplanung muss die Beleuchtungssituation besonders berücksichtigen.
Museen wechseln ihre Ausstellungen regelmäßig. Für temporäre Ausstellungen werden Rundgänge benötigt, die schnell und kosteneffizient erstellt werden können. Klassische 360°-Rundgänge sind hier oft flexibler als Matterport-basierte Lösungen.
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Geschäftsführer, Linsenspektrum Agentur