Märkisches Museum Berlin · Interner Rundgang · 2022
LINSENSPEKTRUM hat 4.200 m² aufgenommene Ausstellungsbereiche mit 210 Scans zu einer internen Matterport-Tour verbunden.

Die Tour hält die Anordnung der aufgenommenen Räume und Exponate zum Zeitpunkt der Erfassung fest. Damit bleibt ein räumlicher Bezug auch nach Veränderungen an der Ausstellung erhalten.
Der Rundgang ist nicht öffentlich zugänglich. Er ist außerdem von der separaten Bestandsaufnahme des Museumsgebäudes zu unterscheiden.
Das Märkische Museum wird seit 2023 umfassend erneuert. Damit verändert sich nicht nur die Nutzung eines Gebäudes, sondern auch eine über längere Zeit gewachsene Ausstellungspräsentation. Unsere interne Tour von 2022 hält die aufgenommenen Ausstellungsbereiche vor diesem Veränderungsprozess räumlich fest.
Auf 4.200 m² wurden 210 Scans zu einer Matterport-Dokumentation verbunden. Die Ansichten zeigen die Anordnung von Räumen und Exponaten im damaligen Zustand. Für spätere Rückfragen bleibt damit nachvollziehbar, wie einzelne Bereiche aufeinander folgten und in welchem Umfeld sie präsentiert wurden.
Eine Liste inventarisierter Objekte beantwortet andere Fragen als eine räumliche Aufnahme. Die Tour kann helfen, über die damalige Präsentation zu sprechen: Welche Blickbeziehungen gab es, wie wirkte ein Raum, und wie waren Ausstellungsteile zueinander angeordnet? Sie ergänzt damit die interne Dokumentation um visuelle Zusammenhänge.
Den Hintergrund der Erneuerung beschreibt das Museum selbst. Für diese Referenz wird kein öffentlicher Viewer bereitgestellt. Die Matterport-Methodik erläutert das Aufnahmeprinzip; das Glossar zum digitalen Zwilling ordnet die Nutzung räumlicher Bestandsdaten ein. Die technische Gebäudeaufnahme ist im verlinkten Schwesterprojekt beschrieben.
Vor einer umfassenden Erneuerung ist die Erinnerung einzelner Beteiligter kein verlässlicher Ersatz für eine räumliche Dokumentation. Die interne Tour des Märkischen Museums hält die aufgenommenen Ausstellungsbereiche von 2022 fest. Raumfolge, Blickbeziehungen und die sichtbare Anordnung der Exponate lassen sich dadurch später erneut betrachten.
Für ein Museumsteam kann das bei Rückfragen zum früheren Zustand hilfreich sein. Ein Gespräch beginnt dann mit einer konkreten Ansicht statt mit unterschiedlichen Erinnerungen. Die räumliche Ausstellungsdokumentation ergänzt die separate Gebäudeaufnahme, hat aber eine eigene Aufgabe: Sie bewahrt die sichtbare Präsentation der Inhalte im Museum.
Sie hält die aufgenommenen Ausstellungsräume und ihre Anordnung von 2022 räumlich fest. Der frühere Zustand kann später erneut betrachtet werden. Das unterstützt interne Rückfragen zur Präsentation und ergänzt einzelne Fotografien um nachvollziehbare Raumfolgen.
Mit einer Umgestaltung verändert sich oft auch die räumliche Erzählung einer Ausstellung. Die Aufnahme bewahrt den sichtbaren Ausgangszustand. Beteiligte können später darauf zurückgreifen, wenn sie frühere Blickbeziehungen oder die Anordnung bestimmter Bereiche nachvollziehen möchten.
Inventarlisten beschreiben einzelne Objekte; Fotos setzen bestimmte Motive in den Mittelpunkt. Die Tour erhält zusätzlich deren sichtbaren räumlichen Zusammenhang. Sie zeigt, wie die aufgenommenen Ausstellungsteile innerhalb der dokumentierten Räume präsentiert waren.
Berechtigte Beteiligte können dieselben Perspektiven betrachten und konkrete Fragen zum früheren Aufbau besprechen. Das hilft auch dann, wenn sie den Zustand nicht gemeinsam erlebt haben. Die Aufnahme stellt dafür eine zusätzliche visuelle Informationsgrundlage bereit.
Die Tour ist als interne Dokumentation eingeordnet. Auf dieser Portfolioseite werden deshalb keine öffentliche Einbettung und kein Zugangslink angeboten. Die Referenz erläutert den Projektumfang und den Nutzen, ohne den internen Rundgang freizugeben.
Die Ausstellungstour konzentriert sich auf den sichtbaren Aufbau und die Raumfolge der Präsentation. Die separate Bestandsaufnahme behandelt das Museumsgebäude als technische Dokumentationsaufgabe. Beide Leistungen haben unterschiedliche Schwerpunkte und werden im Portfolio getrennt beschrieben.