
Virtueller 3D-Rundgang: Stiftung Berliner Mauer
Die Geschichte der deutschen Teilung digital erleben
Über das Projekt
Die Stiftung Berliner Mauer bewahrt das Erbe der deutschen Teilung und betreibt mehrere Gedenk- und Dokumentationsstätten in Berlin. Linsenspektrum hat die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße als 360°-Rundgang digitalisiert. Der virtuelle Rundgang ermöglicht es Besuchern weltweit, diesen historisch bedeutsamen Ort zu erkunden – das letzte erhaltene Stück der Grenzanlagen mit Todesstreifen, Wachturm und Hinterlandmauer. Interaktive Hotspots vermitteln historische Hintergrundinformationen, Zeitzeugenberichte und Dokumentarfotos. Für die Erinnerungskultur und politische Bildung ist die digitale Zugänglichkeit von enormer Bedeutung: Schulklassen weltweit können die Gedenkstätte virtuell besuchen, und die 3D-Dokumentation sichert den aktuellen Zustand der Anlage für die Nachwelt.
Projektmerkmale
- Gedenkstätte zur deutschen Teilungsgeschichte
- Professioneller Matterport-Rundgang
- Weltweit zugänglich für Bildung und Forschung
- Historisch bedeutsames Projekt
Projektmerkmale
- Gedenkstätte zur deutschen Teilungsgeschichte
- Professioneller Matterport-Rundgang
- Weltweit zugänglich für Bildung und Forschung
- Historisch bedeutsames Projekt

Standort
Berlin
Berlin
Alle Projekte in BerlinLeistungen & Keywords
Matterport 3D-Rundgang
Vollständige 3D-Digitalisierung mit Dollhouse-Ansicht, automatischen Grundrissen und Messfunktion.
Mehr erfahrenProjekt auf einen Blick
Berlin
Ort
Museum & Gedenkstätte
Kategorie
2.500 m²
Größe
160
Scan-Positionen
Matterport 3D-Rundgang
Technologie
2022
Jahr
Die Stiftung Berliner Mauer, eine zentrale Gedenkstätte zur deutschen Teilung in Berlin, stand vor der Aufgabe, ihre historisch bedeutsamen Ausstellungsräume und das weitläufige Außengelände einem globalen Publikum zugänglich zu machen. Linsenspektrum wurde beauftragt, einen umfassenden digitalen Zwilling der 2.500 m² großen Gedenkstätte zu erstellen. Das Ziel war die Produktion eines immersiven **Matterport Rundgangs**, der es Besuchern aus aller Welt ermöglicht, die Geschichte der Berliner Mauer virtuell zu erleben und sich mit ihr auseinanderzusetzen.\n\n### Herausforderungen bei der Digitalisierung von Gedenkstätten\n\nDie Digitalisierung einer so sensiblen und weitläufigen Location wie der Stiftung Berliner Mauer bringt spezifische Herausforderungen mit sich. Es ging nicht nur darum, Räume zu scannen, sondern die besondere Atmosphäre und die Würde des Ortes in den digitalen Raum zu übertragen. Eine der Hauptaufgaben bestand darin, die 160 Scan-Positionen so zu planen, dass ein lückenloser und flüssiger **virtueller Rundgang** entsteht, der die Besucher intuitiv durch die Ausstellung führt. Zudem musste die Detailtiefe der Scans gewährleisten, dass auch kleine Ausstellungsobjekte und Informationstafeln klar lesbar und erfassbar sind, um den bildungspolitischen Auftrag der Gedenkstätte zu unterstützen.\n\n> Die größte Herausforderung bestand darin, die emotionale und historische Tiefe der Gedenkstätte in einem rein digitalen Format zu bewahren und gleichzeitig eine technisch einwandfreie und benutzerfreundliche **3D-Tour** zu schaffen.\n\n### Lösung und Umsetzung: Der Matterport 3D-Rundgang als digitaler Zwilling\n\nUm diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat sich Linsenspektrum für die Erstellung eines **Matterport Rundgangs** entschieden. Diese Technologie ist marktführend in der Erstellung fotorealistischer, interaktiver 3D-Modelle von realen Orten. Unser Team aus spezialisierten Fotografen nutzte hochmoderne Matterport Pro2-Kameras, um die gesamte Gedenkstätte präzise zu erfassen. Durch die Kombination von hochauflösender 360°-Fotografie und Infrarot-Tiefenmessung entsteht ein sogenannter **digitaler Zwilling** – eine exakte virtuelle Kopie des realen Ortes.\n\nDie strategische Platzierung der 160 Scan-Positionen war entscheidend für den Erfolg. Jeder Punkt wurde sorgfältig gewählt, um optimale Übergänge zu schaffen und dem Nutzer das Gefühl zu geben, tatsächlich vor Ort zu sein. Das Ergebnis ist eine nahtlose **3D-Tour**, die es den Nutzern erlaubt, sich frei durch die Räume und über das Gelände zu bewegen, Exponate aus nächster Nähe zu betrachten und die einzigartige **Dollhouse-Ansicht** zu nutzen, um ein räumliches Verständnis des gesamten Areals zu gewinnen.\n\n### Ergebnis: Ein Fenster zur Geschichte für die ganze Welt\n\nFür die Stiftung Berliner Mauer ist der **virtuelle Rundgang** ein voller Erfolg. Die Gedenkstätte ist nun 24/7 von jedem Ort der Welt aus zugänglich. Dies erweitert die Reichweite enorm und spricht neue Zielgruppen an, darunter Schulklassen, internationale Touristen, die ihren Besuch planen, oder Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht reisen können. Der **digitale Zwilling** dient nicht nur als Besucherangebot, sondern auch als wertvolles Werkzeug für die Archivierung und die interne Planung von zukünftigen Ausstellungen.\n\n> Der Matterport Rundgang hat die Besucherzahlen auf der Webseite signifikant erhöht und bietet eine innovative Plattform für die digitale Bildungsarbeit der Stiftung.\n\n### Technische Details der Umsetzung\n\nDer von Linsenspektrum erstellte **Matterport Rundgang** basiert auf einer Punktwolke aus Millionen von Messpunkten, die eine millimetergenaue 3D-Rekonstruktion ermöglichen. Die Pro2-Kameras erfassen dabei nicht nur die visuellen Informationen in 4K-Qualität, sondern auch die räumlichen Daten. Diese Daten werden in der Matterport Cloud-Plattform zu einem interaktiven Modell prozessiert.\n\nBesondere Features wie die **Dollhouse-Ansicht** und die Möglichkeit, interaktive \"Mattertags\" (Infopunkte) mit Texten, Bildern oder Videos zu integrieren, machen den Rundgang zu einem multimedialen Erlebnis. Die Tour ist vollständig webbasiert und kann ohne zusätzliche Software auf allen Endgeräten – vom Desktop-PC bis zum Smartphone – und sogar in VR-Brillen erlebt werden.\n\n### Vielseitige Einsatzmöglichkeiten von virtuellen 3D-Touren\n\nDie Technologie, die bei der Stiftung Berliner Mauer zum Einsatz kam, ist keineswegs auf Museen und Gedenkstätten beschränkt. Ein **virtueller Rundgang** von Linsenspektrum bietet für zahlreiche Branchen einen entscheidenden Mehrwert. Immobilienmakler nutzen **3D-Touren**, um Objekte effizienter zu vermarkten und Besichtigungsreisen zu reduzieren. Hotels und Ferienanlagen präsentieren ihre Zimmer und Anlagen auf immersive Weise. Einzelhändler schaffen virtuelle Showrooms, die das Einkaufserlebnis revolutionieren.\n\nAuch im B2B-Bereich, etwa für die Dokumentation von Baustellen, das Facility Management oder die Planung von Events, ist ein **digitaler Zwilling** ein mächtiges Werkzeug. Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und stellen eine zukunftssichere Investition in die digitale Präsenz eines jeden Unternehmens dar.
Häufige Fragen
Was kostet ein virtueller Rundgang für ein Museum?
Die Kosten für einen virtuellen Rundgang in einem Museum hängen von mehreren Faktoren ab, wie der Gesamtfläche, der Komplexität der Raumstruktur und der Anzahl der benötigten Scan-Positionen. Kleinere Ausstellungen können bereits ab einigen hundert Euro realisiert werden, während große, mehrstöckige Museen wie die Stiftung Berliner Mauer (2.500 m²) eine Investition im vier- bis fünfstelligen Bereich erfordern können. Wir erstellen für jedes Projekt ein individuelles Angebot, das genau auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten zugeschnitten ist.
Wie lange dauert die Erstellung einer Matterport 3D-Tour?
Die Dauer des Scan-Prozesses vor Ort ist abhängig von der Größe und Zugänglichkeit des Objekts. Für ein Projekt wie die Stiftung Berliner Mauer mit 160 Scan-Positionen auf 2.500 m² planen wir in der Regel 1-2 volle Arbeitstage vor Ort ein. Die anschließende Verarbeitung der Daten in der Cloud und die finale Erstellung der Tour inklusive eventueller Nachbearbeitung und Integration von Infopunkten dauert typischerweise weitere 2-4 Werktage.
Welche Vorteile bietet ein "digitaler Zwilling" für Kultureinrichtungen?
Ein digitaler Zwilling bietet weit mehr als nur einen virtuellen Rundgang. Er dient als exaktes 3D-Archiv des aktuellen Zustands der Ausstellung für zukünftige Generationen. Kuratoren können ihn für die Planung von Umbauten oder neuen Hängungen nutzen. Das Marketing kann ihn für die globale Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, und Bildungseinrichtungen erhalten ein mächtiges Werkzeug für den Fernunterricht. Zudem verbessert er die Barrierefreiheit, indem er Menschen mit eingeschränkter Mobilität einen vollständigen Zugang ermöglicht.
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