Berlin · Matterport-3D-Scan · 2023
Wir haben die aufgenommenen Bereiche von „Willy Brandt – Die Ausstellung“ als zusammenhängenden virtuellen Rundgang dokumentiert.
Direkt im Bild navigieren oder den Rundgang separat öffnen.
Die Tour verbindet die einzelnen Ausstellungsansichten und zeigt ihre Anordnung. Interessierte können sich unabhängig von einer Anreise durch die aufgenommenen Räume bewegen.
Die Aufnahme von 2023 ergänzt die digitale Vermittlung und bewahrt einen definierten Ausstellungszustand. Sie kann damit auch für die spätere dokumentarische Nachnutzung interessant sein.
Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung vermittelt Brandts Leben und politisches Wirken im Zusammenhang mit deutscher und internationaler Geschichte. In einer Ausstellung entsteht diese Erzählung durch das Zusammenspiel von Objekten, Texten und räumlichen Stationen. Genau dieser Zusammenhang ist der Ansatzpunkt unserer Digitalisierung.
Der Matterport-Rundgang von 2023 hält die aufgenommenen Ausstellungsbereiche als begehbare Raumfolge fest. Besucher können zwischen Perspektiven wechseln und sehen, wie Inhalte innerhalb der dokumentierten Ausstellung angeordnet waren. Die Tour bewahrt damit auch eine bestimmte Präsentationsform.
Für die Vorbereitung einer Führung oder Unterrichtseinheit kann die räumliche Ansicht helfen, Stationen und Fragen zu sammeln. Interessierte können einzelne Bereiche selbstständig ansehen und sich anschließend mit den vertiefenden Angeboten der Stiftung beschäftigen. Das digitale Bild wird so zum Einstieg in die Auseinandersetzung mit der Biografie.
Die Stiftung beschreibt ihre Berliner Ausstellung und Bildungsarbeit. Unser Projekt zeigt den aufgenommenen Zustand von 2023. Die Matterport-Methodik erklärt die Erstellung, das Glossar die räumlichen Darstellungsformen. Die Bismarck-Referenz zeigt eine weitere politische Ausstellung im Portfolio.
Eine biografische Ausstellung ordnet ihre Inhalte nicht nur über Texte, sondern auch über die Folge der Räume. Der Rundgang zu Willy Brandt bewahrt die aufgenommenen Ansichten von 2023 in diesem Zusammenhang. Ein Betrachter kann zu einer Station zurückkehren und sehen, in welchem Umfeld ein Thema präsentiert wurde.
Für die Bildungsarbeit bietet das eine zusätzliche visuelle Grundlage. Vor einer Führung lassen sich Interessen sammeln; in der Nachbereitung können ausgewählte Perspektiven erneut besprochen werden. Auch wenn sich eine Präsentation später verändert, bleibt der dokumentierte Raumeindruck für Rückblicke und die Beschäftigung mit dem damaligen Ausstellungsaufbau verfügbar.
Er macht die aufgenommenen Ausstellungsbereiche als zusammenhängenden Raum zugänglich. Interessierte können die Präsentation selbst erkunden und ihre Blickrichtung wählen. Für die Stiftung ergänzt die Tour die Vermittlung um den räumlichen Zusammenhang der dokumentierten Stationen.
Eine Gruppe kann vorab einzelne Ansichten betrachten und Fragen zu den dort präsentierten Themen entwickeln. Nach einer Führung lassen sich diese Eindrücke erneut aufgreifen. Die Tour liefert Anschauung, während historische Erläuterungen und Arbeitsmaterialien die Auseinandersetzung vertiefen.
Eine Ausstellung kann umgestaltet oder durch neue Inhalte ergänzt werden. Die Aufnahme hält fest, wie die erfassten Bereiche 2023 räumlich präsentiert wurden. Damit bleibt eine bestimmte Ausstellungsform nachvollziehbar, unabhängig von späteren Veränderungen.
Ein Exponatfoto konzentriert sich auf ein Objekt. Die Tour zeigt zusätzlich dessen sichtbare Umgebung und die Beziehung zu benachbarten Stationen. So können Besucher nachvollziehen, wie die dokumentierte Ausstellung ihre Inhalte im Raum zusammengeführt hat.
Ein Einstieg bei der Ausstellungsvorstellung verbindet Thema und Raumansicht. Ergänzende Texte können die historische Einordnung liefern und zu Bildungsangeboten führen. Für Interessierte entsteht dadurch ein Weg vom ersten visuellen Eindruck zur vertieften Beschäftigung mit der Ausstellung.
Zunächst werden Raumfolge, wichtige Blickbeziehungen und der gewünschte dokumentierte Zustand festgelegt. Geeignete Aufnahmefenster und Lichtbedingungen gehören dazu. Die spätere Nutzung für öffentliche Vermittlung oder Dokumentation bestimmt, welche Ansichten und Ergänzungen benötigt werden.