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Archive des Lebens – 3D-Modell
FORSCHUNGSSAMMLUNG

Archive des Lebens
Zoologisches Museum Kiel

Die „Archive des Lebens" zeigen, wie naturkundliche Sammlungen als wissenschaftliche Datenbanken fungieren. Millionen von Präparaten dokumentieren die Biodiversität unseres Planeten über Jahrhunderte hinweg.

Kiel, Schleswig-Holstein Matterport Pro3

Virtueller Rundgang – Archive des Lebens

Wissenschaft bewahren

Naturkundliche Sammlungen sind die „Archive des Lebens" – sie bewahren die biologische Vielfalt in Form von Präparaten, Skeletten, Häuten und Nasssammlungen. Jedes Exemplar ist ein Datenpunkt in der Geschichte der Biodiversität.

Die Ausstellung im Zoologischen Museum Kiel gewährt Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen: Wie werden Tiere präpariert? Wie werden Sammlungen katalogisiert? Und warum sind diese Archive für die Klimaforschung, Artenschutz und Evolutionsbiologie unverzichtbar?

Der virtuelle 3D-Rundgang macht diese normalerweise für die Öffentlichkeit schwer zugänglichen Bereiche digital erlebbar – ein einzigartiger Blick in die Schatzkammern der Wissenschaft.

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3D-Digitalisierung für Museen & Ausstellungen

Virtueller Rundgang: Die Archive des Zoologischen Museums Kiel

Entdecken Sie die verborgenen Schätze der Wissenschaft durch einen immersiven 3D-Rundgang, der die Grenzen zwischen physischem und digitalem Museumserlebnis neu definiert.

Technologie

Matterport Pro2 3D

Scan-Positionen

~150 hochauflösende Scans

Digitalisierte Fläche

ca. 800 m² Archivfläche

Einsatzgebiet

Museum / Wissenschaft / Archiv

Die Herausforderung: Verborgene Schätze eines Museums digital zugänglich machen

Das Zoologische Museum Kiel beherbergt eine der bedeutendsten naturkundlichen Sammlungen Norddeutschlands. Ein Großteil dieser unschätzbaren Exponate lagert jedoch in den Archiven – verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit und nur für wenige Wissenschaftler zugänglich. Die zentrale Herausforderung für das Museum bestand darin, diese wissenschaftlichen Schätze einem globalen Publikum zu öffnen, ohne die empfindlichen, teils jahrhundertealten Objekte zu gefährden. Es galt, eine Lösung zu finden, die nicht nur die physische Distanz überwindet, sondern auch den besonderen Anforderungen eines wissenschaftlichen Archivs gerecht wird. Wie kann man komplexe, verwinkelte Räume mit tausenden von Einzelobjekten so digitalisieren, dass ein echter Mehrwert für die Forschung, die universitäre Lehre und die interessierte Öffentlichkeit entsteht? Die Antwort erforderte eine Technologie, die Präzision, Interaktivität und eine fotorealistische Darstellung vereint: einen digitalen Zwilling.

Unsere Lösung: Ein hochpräziser Matterport 3D-Rundgang als digitaler Zwilling

Linsenspektrum hat sich dieser anspruchsvollen Aufgabe mit einem strategischen Ansatz und modernster Technologie gestellt. Unsere Wahl fiel auf die Matterport Pro2 3D-Kamera, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, Innenräume mit außergewöhnlicher Detailtreue und maßstabsgetreuer Präzision zu erfassen. In enger Abstimmung mit den Kuratoren des Museums planten wir den Scan-Prozess akribisch, um die rund 800 m² große, verwinkelte Archivfläche lückenlos zu dokumentieren. Mit über 150 einzelnen Scan-Punkten stellten wir sicher, dass jeder Gang, jedes Regal und jedes Fach aus multiplen Perspektiven erfasst wurde. Dieser methodische Ansatz war entscheidend, um ein nahtloses und flüssiges Navigationserlebnis zu schaffen. Unser Team achtete besonders auf eine professionelle Ausleuchtung, um die feinen Texturen und Farben der Exponate authentisch wiederzugeben. Die resultierenden Daten wurden zu einem hochauflösenden, interaktiven 3D-Modell verarbeitet – einem echten digitalen Zwilling des Archivs, der die physische Realität in den virtuellen Raum überträgt und für jeden online erlebbar macht.

Das Ergebnis: Globale Reichweite und neue Dimensionen für Forschung und Bildung

Das Ergebnis unserer Arbeit ist weit mehr als nur ein virtueller Rundgang. Es ist ein leistungsstarkes Werkzeug, das dem Zoologischen Museum Kiel völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Der digitale Zwilling der Archive ist nun 24/7 von jedem Ort der Welt aus zugänglich. Forscher und Studierende können die Sammlungen remote studieren, was die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit erheblich erleichtert. Für die Öffentlichkeit und Schulklassen bietet der 3D-Rundgang einen faszinierenden und exklusiven Einblick in Bereiche, die sonst verschlossen bleiben. Durch die Integration von multimedialen Mattertags haben wir den Rundgang zusätzlich angereichert: Per Klick können Nutzer detaillierte Informationen zu ausgewählten Exponaten, wissenschaftliche Publikationen oder historische Hintergründe abrufen. Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel dafür, wie virtuelle Rundgänge und 3D-Touren für Museen, Ausstellungen und Kultureinrichtungen nicht nur ein innovatives Marketinginstrument sind, sondern auch einen nachhaltigen Beitrag zur digitalen Konservierung und Wissensvermittlung im 21. Jahrhundert leisten. Es stärkt die Position des Museums als moderne, zukunftsorientierte Institution.

"Durch den Matterport 3D-Rundgang werden die verborgenen Archive des Zoologischen Museums Kiel zu einem global zugänglichen, interaktiven Erlebnis, das neue Maßstäbe in der digitalen Wissensvermittlung für Museen und Ausstellungen setzt."

- Linsenspektrum, Experten für 3D-Digitalisierung

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema 3D-Rundgang für Museen

Wie profitieren Museen und Ausstellungen konkret von einem 3D-Rundgang?

Ein virtueller 3D-Rundgang ist ein Multifunktionswerkzeug: Er steigert die Online-Sichtbarkeit und globale Reichweite, ermöglicht barrierefreie Zugänge und schafft eine dauerhafte digitale Konservierung von Ausstellungen. Als Marketinginstrument weckt er Interesse für einen physischen Besuch und dient intern als wertvolles Planungs- und Archivierungstool. Er positioniert das Museum als innovative und zugängliche Kultureinrichtung.

Stört die Erstellung einer 3D-Tour den Museumsbetrieb?

Nein, der Aufwand für Sie ist minimal. Wir von Linsenspektrum planen die Scans so, dass sie den Museumsbetrieb nicht beeinträchtigen. In der Regel arbeiten wir außerhalb der regulären Öffnungszeiten, also früh morgens, abends oder an Schließtagen. Der gesamte Prozess von der Planung bis zur finalen Bereitstellung der Tour wird von unserem Expertenteam professionell und effizient gemanagt.

Welche interaktiven Möglichkeiten bietet ein virtueller Rundgang?

Die Matterport-Technologie erlaubt die Einbettung von sogenannten "Mattertags". Das sind interaktive Punkte im Rundgang, die wir mit verschiedensten Inhalten füllen können: Detailfotos von Exponaten, erklärende Texte, Audio-Kommentare von Kuratoren, Videoclips oder direkte Links zu wissenschaftlichen Datenbanken und weiterführenden Informationen auf Ihrer Website. So wird aus einer passiven Tour ein reichhaltiges, multimediales Lernerlebnis.

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Stefan Dendorfer

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