Sechs einzigartige Ausstellungen – von der Walhalle mit 12 Originalskeletten über die geheimnisvolle Tiefsee bis zu den Archiven des Lebens. Eines der ältesten Naturkundemuseen Deutschlands, vollständig digital erfasst.


Das Zoologische Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zählt zu den ältesten naturkundlichen Museen Deutschlands. Seine Anfänge reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. In einem der schönsten Museumsbauten des Landes – entworfen von Martin Gropius – präsentiert es faszinierende Ausstellungen zu Systematik, Evolution, tropischer und heimischer Fauna.
Linsenspektrum hat alle sechs Dauerausstellungen des Museums mit modernster Matterport-Technologie digitalisiert. Von der imposanten Walhalle mit 12 Originalskeletten über die in Kooperation mit GEOMAR entstandene Tiefsee-Ausstellung bis hin zu den wertvollen Archiven des Lebens – jeder Raum wurde präzise in 3D erfasst und ist nun weltweit virtuell begehbar.

Wählen Sie eine Ausstellung und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Zoologie.
Abtauchen in die Welt der Wale
Mit 12 Originalskeletten präsentiert die Walhalle die artenreichste Wal-Ausstellung Deutschlands. Das größte Exemplar ist das 14 Meter lange und 1,5 Tonnen schwere Skelett eines männlichen Pottwals. Daneben finden sich Skelette von Blauwal, Schwertwal, Finnwal und weiteren Arten – ein einzigartiges Zeugnis der Meeressäuger-Vielfalt in Nord- und Ostsee.


In Kooperation mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zeigt diese Ausstellung weltweit einzigartige Originalobjekte aus der Tiefe. Besucher erleben die Biologie, Ökologie und Geologie der Tiefsee – von biolumineszenten Organismen über hydrothermale Schlote bis zum legendären Riesenkalmar. Die Ausstellung beleuchtet eine Welt, die dunkler, kälter und geheimnisvoller ist als jeder andere Ort auf unserem Planeten.



Von der Ostsee bis in die Tiefsee
6 Welten – ein Museum
Diese Ausstellung zeigt die faszinierende Formenvielfalt der Natur – von Insekten über Vögel bis zu Säugetieren. Systematik und Evolution werden anhand eindrucksvoller Präparate und Skelette erlebbar gemacht. Die Schausammlung dokumentiert die Vielfalt des Lebens und die Zusammenhänge zwischen den Arten in einem historischen Kontext, der bis zu den Anfängen der Kieler Naturwissenschaft zurückreicht.


Die Ostsee ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Meere weltweit. Diese Ausstellung dokumentiert die einzigartige Fauna und Flora des Binnenmeeres, zeigt die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten und präsentiert Forschungsergebnisse zur Zukunft dieses empfindlichen Ökosystems. Präparate, Modelle und interaktive Elemente machen die Zusammenhänge greifbar.
„Abgetaucht" nimmt die Besucher mit auf eine Reise unter die Wasseroberfläche. Die Ausstellung zeigt Meeressäuger, Haie und andere Meeresbewohner in ihrem natürlichen Kontext. Skelette und Dermoplastiken vermitteln die Dimensionen und Anpassungen dieser faszinierenden Tiere an das Leben im Wasser.


Naturwissenschaftliche Sammlungen sind wertvolle Archive des Lebens, die in einzigartiger Weise Biodiversität dokumentieren. Diese Ausstellung zeigt den Wert der über drei Jahrhunderte gewachsenen Sammlungen des Zoologischen Museums – von historischen Präparaten bis zu modernen DNA-Proben. Sie macht deutlich, warum diese Sammlungen für Forschung, Bildung und den Schutz der Artenvielfalt unverzichtbar sind.
2.500+ m² Ausstellungsfläche digital erfasst
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Sechs Ausstellungen mit unterschiedlichen Anforderungen – von der lichtdurchfluteten Walhalle bis zur stockdunklen Tiefsee.
Die Tiefsee-Ausstellung ist nahezu dunkel – spezielle HDR-Einstellungen und zusätzliche Beleuchtung waren erforderlich, um alle Details zu erfassen.
Jedes Skelett, jedes Präparat wurde mit höchster Auflösung gescannt – für Forschung, Lehre und die digitale Archivierung.
Studierende, Forscher und Interessierte können die Ausstellungen nun von überall auf der Welt virtuell besuchen – rund um die Uhr.










Wissenschaft trifft Technologie
Von Naturkundemuseen bis Kunstgalerien – wir digitalisieren Ihre Ausstellungen mit modernster Matterport-Technologie. Weltweit zugänglich, für immer bewahrt.
LinkedIn Post
Stefan Dendorfer zeigt auf LinkedIn, wie das Blauwal-Skelett mit dem Leica RTC 360 und dem Artec Leo Handscanner in 3D erfasst wurde.
Die Walhalle mit ihren großen Exponaten erfordert Scanpositionen aus verschiedenen Höhen für vollständige Erfassung.
Sehr dunkle Ausstellungsräume mit Spotbeleuchtung sind für Laserscanner besonders herausfordernd.
Glasvitrinen mit beleuchteten Exponaten erzeugen Reflexionen – hier hilft ein größerer Abstand zum Objekt.
Bei wechselnden Ausstellungen lohnt sich ein Basis-Scan der leeren Räume als Referenz.
Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich. Schildern Sie uns Ihr Projekt – wir melden uns persönlich mit den nächsten Schritten.

Geschäftsführer, Linsenspektrum Agentur