Wechselnde Kunst im räumlichen Zusammenhang festhalten
Das Kunsthaus Stade zeigt zeitgenössische Kunst in wechselnden Ausstellungen. LINSENSPEKTRUM erfasste 2023 rund 900 Quadratmeter mit 48 Matterport-Scans. Für ein Kunsthaus ist der dokumentarische Zeitpunkt besonders relevant: Werke, Hängung und Raumfolgen können sich mit jeder Ausstellung verändern. Der virtuelle Rundgang hält deshalb nicht nur einzelne Kunstwerke fest, sondern zeigt, wie sie im aufgenommenen Zustand innerhalb der Ausstellungsarchitektur zueinander angeordnet waren.
Diese räumliche Ebene ergänzt Werkfotografie und kuratorische Texte. Besucher können eine Ausstellung vorab einordnen oder nach ihrem Ende noch einmal in ihrer damaligen Anordnung nachvollziehen. Der Rundgang ersetzt weder die Begegnung mit den Originalen noch eine fachgerechte Reproduktion jedes Kunstwerks. Er schafft eine navigierbare Dokumentation, in der Raum, Wege und Werke gemeinsam sichtbar bleiben und für Kommunikation oder spätere Rückschau genutzt werden können.









