Ereignisbezogen
Nach einem Schaden
Der sichtbare und zugängliche Zustand wird dokumentiert, bevor Aufräum-, Rückbau- oder Sanierungsmaßnahmen das Schadenbild verändern. Notwendige Sofortmaßnahmen haben dabei immer Vorrang.

Digitale Schaden- & Zustandsdokumentation
Wir erfassen sichtbare und zugängliche Schadenbereiche mit 360°-Aufnahmen, hochauflösender Fotografie, 3D-Laserscanning und Drohnentechnik. So entsteht eine strukturierte Datengrundlage für Prüfung, Gutachten, Abstimmung und Sanierungsplanung.
Deutschlandweit nach Verfügbarkeit · Projektbezogene Reaktionszeiten · Geschützte Datenübergabe
Hintergrund: technische Ansicht aus einer realen LINSENSPEKTRUM-Gebäudeerfassung; keine Schadenreferenz.
Technische Dokumentation
Ein definierter Aufnahmezeitpunkt. Mehrere Datensichten. Ein räumlicher Bezug.
Für wen?
Versicherer, Gutachter, Sanierer & Bestandshalter
Womit?
360°, Fotografie, Scan, Drohne & CAD
Wofür?
Prüfung, Abstimmung, Planung & Vergleich
Technische Projektansicht im Hintergrund; keine Darstellung eines realen Schadenfalls.
Vom Schadenort zur gemeinsamen Datengrundlage
Einzelne Fotos bleiben ein wichtiger Bestandteil der Dokumentation. Zusammen mit Übersicht, räumlicher Erfassung und eindeutiger Zuordnung machen sie den aufgenommenen Bereich später gezielt auffindbar, vergleichbar und – je nach Verfahren – messbar.
Aufnahmeumfang festlegen
Zustand erfassen
Schadenstellen verorten
Daten strukturieren
Geschützt übergeben
Gemeinsam auswerten
01020304Technische Ansicht aus einer realen LINSENSPEKTRUM- Gebäudeerfassung. Die Marker illustrieren die Datenstruktur und stellen keinen realen Schadenfall dar.
Verortete Datensichten
Eine eindeutige Kennung verbindet den aufgenommenen Ort mit den vereinbarten Datensichten. So bleibt erkennbar, welches Bild, welcher Messdatensatz oder welches Dokument zu welchem Bereich gehört.
Panorama
Räumlicher Zusammenhang
Detailfoto
Sichtbares Merkmal
Messpunkt
Geometrischer Bezug
Punktwolke
Messbare Raumstruktur
Datenpaket
Geordnete Übergabe
Für die Schadenaufnahme am Gebäude können daraus eine 360°-Schadendokumentation, eine virtuelle Schadenbegehung und ein verortetes Datenpaket entstehen. Welche Datensichten geliefert werden, richtet sich nach dem vereinbarten Auftrag.
Zwei Einsatzsituationen
Die gleiche technische Methodik kann einen Zustand nach einem Schaden festhalten oder vorsorglich einen definierten Referenzstand schaffen. Als Zustandsdokumentation für Versicherungen, Eigentümer und Verwalter folgt sie einem abgestimmten Erfassungskatalog. Fragestellung und Ausgabe unterscheiden sich – die wertungsfreie, räumliche Dokumentation bleibt der gemeinsame Kern.
Ereignisbezogen
Der sichtbare und zugängliche Zustand wird dokumentiert, bevor Aufräum-, Rückbau- oder Sanierungsmaßnahmen das Schadenbild verändern. Notwendige Sofortmaßnahmen haben dabei immer Vorrang.
Vorsorglich
Eine vorsorgliche Zustandsaufnahme schafft einen dokumentierten Referenzstand für zugängliche Gebäude, Räume, vereinbartes Inventar und sichtbare technische Anlagen.
Typische Einsatzfälle
Die digitale Schadenaufnahme richtet sich nach dem tatsächlich sichtbaren, sicher zugänglichen und beauftragten Umfang. Verdeckte Bauteile oder fachtechnisch zu prüfende Eigenschaften werden nicht aus Bild- oder Scandaten abgeleitet.
Für die Schadenaufnahme am Gebäude zugängliche Räume, Bauteile und sichtbare Brandfolgen vor Rückbau oder Sanierung räumlich dokumentieren.
Sichtbare Verfärbungen, Ablagerungen und betroffene Bereiche mit Übersicht und Detailaufnahme zuordnen.
Den sichtbaren Zustand zugänglicher Räume, Oberflächen und Einrichtungen zum Aufnahmezeitpunkt erfassen.
Von außen erkennbare Veränderungen an Gebäuden und Außenanlagen aus geeigneten Perspektiven aufnehmen.
Schwer einsehbare Außenflächen mit Foto, Drohne oder geometrischer Erfassung nachvollziehbar abbilden.
Zugänge, Räume, beschädigte Oberflächen und sichtbare Spuren im vereinbarten Bereich dokumentieren.
Komplexe Flächen und Anlagenumgebungen räumlich erfassen, ohne deren Funktion oder Ursache zu bewerten.
Sichtbare Bauteile, Anschlüsse, Typenschilder und Anlagenumgebungen eindeutig verorten.
Einen definierten Aufnahmezustand vor Veränderungen sowie abgestimmte Folgestände festhalten.
Einen nachvollziehbaren Referenzstand für zugängliche Gebäude- und Technikbereiche schaffen.
Vereinbarte sichtbare Gegenstände und Einrichtungen mit Raum-, Bild- und Kennungsbezug erfassen.
Aufnahmezeitpunkte nach einer einheitlichen Struktur für Vorher-Nachher-Vergleiche wiederholen.
Bild-, Panorama- und Scandaten erkennen nicht automatisch Feuchtigkeit, Schimmel, Schadstoffe, Gerüche, statische Risiken oder Schäden hinter Wänden, unter Böden beziehungsweise in geschlossenen Bauteilen. Solche Prüfungen erfordern geeignete Fachverfahren und zuständige Fachpersonen.
Verfahren nach Fragestellung
Nicht das Gerät steht am Anfang, sondern die Frage: Soll ein Bereich virtuell nachsehbar, ein sichtbares Merkmal hochauflösend abgebildet, eine Geometrie messbar oder eine technische Unterlage abgeleitet werden? Daraus entsteht die passende Kombination.
Räumlicher Zusammenhang und virtuelle Nachsicht
Eine räumlich zusammenhängende Dokumentation macht Räume, Wege und Schadenbereiche als virtuelle Schadenbegehung nachvollziehbar. Klassische hochauflösende Panoramen werden von Matterport- beziehungsweise Pro3-Aufnahmen klar unterschieden. Messfunktionen werden nur zugesagt, wenn das eingesetzte System und der vereinbarte Workflow sie unterstützen.
Oberflächen, Anschlüsse und sichtbare Merkmale
Übersichts- und Detailbilder zeigen zugängliche Bauteile, Oberflächen, Anschlüsse, Typenschilder, Inventar und einzelne sichtbare Schadenmerkmale. Dateibenennung und IDs stellen den Bezug zum Gebäude, Raum oder Schadenpunkt her.
Geometrische Erfassung und technische Ableitungen
Matterport Pro3, Leica BLK360 Gen 2 oder RTC360 werden abhängig von Objekt, Fragestellung und benötigter Datentiefe eingesetzt. Daraus können Punktwolken, nachträgliche Messungen und technische Unterlagen entstehen. Genauigkeit und Ergebnisqualität werden projekt- und verfahrensbezogen vereinbart – nicht pauschal über ein Geräteetikett versprochen.
Dächer, Fassaden und schwer einsehbare Bereiche
Je nach Auftrag entstehen hochauflösende Luft- und Detailaufnahmen, Orthofotos, Fassadenansichten, Punktwolken, 3D-Modelle oder vereinbarte Geodaten wie GeoTIFF. Flug, Wetter, Genehmigung, Zugänglichkeit und Sicherheitslage bestimmen die konkrete Umsetzung.
Planbare Unterlagen aus geeigneten Messdaten
Projektbezogen können Grundrisse, Schnitte, Ansichten, Schadstellenpläne, Flächenberechnungen sowie Strecken- und Volumenermittlungen entstehen. DWG, DXF, BIM- oder IFC-Ausgaben sind nur Bestandteil, wenn Datengrundlage, Planinhalt und Ausgabe ausdrücklich beauftragt wurden.

Projektbezogene Genauigkeit
Gerätedaten sind nicht automatisch die Genauigkeit des gelieferten Ergebnisses.
Objektgeometrie, Sichtverhältnisse, Aufnahmedichte, Registrierung, Bezugssystem und Auswertung beeinflussen das Resultat. Deshalb werden Genauigkeit, Toleranzen und Planinhalt passend zur Aufgabe vereinbart.
Was Auftraggeber erhalten
Aufnahmeverfahren, Kennungen, Ausgaben und Übergabe werden vor dem Termin abgestimmt. Dadurch ist klar, welche Unterlagen für welchen Zweck entstehen sollen.

Alle Ausgaben gelten je nach Auftrag und vereinbartem Leistungsumfang. Keine einzelne Position ist automatisch in jeder Schaden- oder Zustandsdokumentation enthalten.
Passwortgeschützter Rundgang auf der vereinbarten Plattform
Hochauflösende Übersichts- und Detailbilder
Strukturierte Bild- und Aufnahmeliste
Raum-, Bereichs- und Schadenstellenkennungen
Grundriss mit verorteten Schadenpunkten
Dokumentation und Aufnahmeprotokoll
Schaden- oder Anlagenregister
Punktwolke aus geeigneter 3D-Erfassung
CAD-Pläne im vereinbarten Detaillierungsgrad
Orthofoto, Fassadenansicht oder GeoTIFF
Modell in vereinbarten Austauschformaten
Vereinbarte Aufnahme- und Dateimetadaten
Dokumentierte, versionierte Datenübergabe
Optionale Wiederholungsaufnahme
Eine Grundlage für alle Beteiligten
Die Dokumentation ersetzt keine fachliche Entscheidung. Sie kann den beteiligten Stellen jedoch eine gemeinsame räumliche Orientierung und einen eindeutig bezeichneten Datenstand für ihre jeweils eigene Aufgabe geben.
Prüfung und fallbezogene Abstimmung
Orientierung und gezielte Rückfragen
Datengrundlage für eigene Bewertung
Vorbereitung und Verlauf
Nachvollziehbarer Objektstand
Räumlicher und geometrischer Bezug
Räumlich verortete Dokumentationsgrundlage
Gemeinsame räumliche Orientierung
Gezieltere Rückfragen zu einzelnen Bereichen
Virtuelle Nachsicht vereinbarter Aufnahmebereiche
Nachträgliche Messmöglichkeiten je nach Verfahren
Klar verortete Schadenstellen
Strukturierte und dokumentierte Übergabe
Besser nachvollziehbare Vorher-Nachher-Abstimmung
Einzelne zusätzliche Vor-Ort-Termine können möglicherweise entfallen
Ablauf der Dokumentation
Ein klarer Ablauf schützt nicht nur die Datenqualität. Er stellt auch sicher, dass Zugänge, Zuständigkeiten, sensible Inhalte und die Sicherheitslage vor der Aufnahme geklärt sind.
Ansprechpartner, Objekt und konkrete Fragestellung aufnehmen.
Schadenart, Zugänglichkeit, Dringlichkeit und bekannte Einschränkungen besprechen.
Aufnahmeverfahren, Bereiche, Kennungen und gewünschte Ausgaben definieren.
Zugang, Sicherheitsfreigabe, Datenschutz und sensible Bereiche vorab organisieren.
Freigegebene und zugängliche Bereiche nach der abgestimmten Struktur aufnehmen.
Daten verorten, benennen, qualitätssichern und vereinbarte Ausgaben erstellen.
Datenpaket dokumentiert bereitstellen und bei Bedarf eine Folgeaufnahme planen.
Sicherheit und Schadenminderung haben Vorrang.
Gefahrabwehr, Schadenminderung und notwendige Sofortmaßnahmen dürfen durch die Dokumentation nicht verzögert werden. Beschädigte oder potenziell unsichere Bereiche werden nur nach entsprechender Freigabe betreten oder erfasst.
Einzelfall, Rahmenvertrag oder Portfolio
Vom einzelnen Ereignis bis zur vorsorglichen Erfassung mehrerer Standorte kann der Leistungsumfang abgestuft werden. Standards, Reaktionszeiten und Formate gelten nur, wenn sie projektbezogen oder vertraglich vereinbart sind.
Einzelner Schadenfall
Aufnahmeverfahren und Liefergegenstände werden auf Objekt, zugänglichen Zustand und konkrete Fragestellung abgestimmt.
Rahmenvertrag
Für Versicherer, Sachverständigenbüros und Sanierungsunternehmen können Standards, Zuständigkeiten und Abläufe vertraglich vorbereitet werden.
Portfolio
Mehrere Gebäude oder Standorte werden nach einem wiederholbaren Erfassungs- und Benennungsstandard dokumentiert.
Nachvollziehbare Datenübergabe
Eine belastbare Dokumentationspraxis macht kenntlich, wann Daten entstanden sind, welchem Ort sie zugeordnet wurden, welcher Stand übergeben wird und wer darauf zugreifen kann. Umfang und Aufbewahrung werden für das konkrete Projekt vereinbart.
Auf Wunsch Teil des abgestimmten Übergabepakets
Nachvollziehbare Projekt-, Gebäude-, Raum- und Schadenstellen-IDs
Verfügbare Zeit- und Dateimetadaten werden erhalten oder ausgewiesen
Bearbeitungsstände und Übergaben werden eindeutig bezeichnet
Bereitstellung und Berechtigungen werden projektbezogen festgelegt
Fristen für Bereitstellung, Aufbewahrung und Löschung werden vereinbart
Optionale Übergabe abhängig vom Aufnahmeverfahren und Auftrag
Klare Zuständigkeiten
LINSENSPEKTRUM dokumentiert den sichtbaren und zugänglichen Zustand wertungsfrei und im vereinbarten Umfang. Die Unterlagen können Versicherer, Sachverständige, Eigentümer und Sanierungsunternehmen bei Prüfung, Abstimmung und Planung unterstützen. Sie ersetzen weder ein Sachverständigengutachten noch die rechtliche oder versicherungsvertragliche Bewertung eines Schadenfalls.
Nicht automatisch bewertet
Aufnahmeumfang, Verfahren, Ausgaben und Zuständigkeiten konkret erklärt.
Projekt oder Standard besprechen
Ob einzelner Schadenfall, wiederkehrender Bedarf oder vorsorgliche Zustandsaufnahme: Wir stimmen Aufnahmeverfahren, Ausgaben und Datenübergabe auf den tatsächlichen Anwendungsfall ab.
Bestehender geschützter Anfrageprozess · Leistung und Seitenherkunft werden vorausgewählt · Reaktionszeit nach Projektprüfung