Die 8 häufigsten Fehler bei Immobilien-Rundgängen – und wie man sie vermeidet
Ein virtueller Rundgang kann den Unterschied machen zwischen einer Immobilie, die sich schnell verkauft, und einer, die monatelang auf dem Markt bleibt. Doch nicht jeder Rundgang erfüllt seinen Zweck. Dieser Artikel zeigt die häufigsten Fehler aus der Praxis – und wie professionelle Immobilien-Rundgänge wirklich funktionieren.
Aus der Praxis von Linsenspektrum
Linsenspektrum hat seit 2016 über 2.500 virtuelle Rundgänge erstellt – darunter Hunderte von Immobilien für Makler, Bauträger und private Verkäufer. Die folgenden Fehler begegnen uns regelmäßig, wenn Kunden mit einem bereits erstellten Rundgang zu uns kommen und fragen, warum er nicht die gewünschte Wirkung erzielt.
Fehler #1
Aufnahmen bei schlechtem Wetter oder schlechtem Licht
Grauer Himmel, Regen und schlechtes Tageslicht machen selbst schöne Immobilien unattraktiv. Ein Rundgang, der bei bewölktem Wetter aufgenommen wurde, zeigt dunkle Räume und einen trüben Ausblick – das Gegenteil von dem, was potenzielle Käufer oder Mieter sehen wollen.
So macht man es richtig:
Aufnahmen bei gutem Wetter und optimalem Tageslicht planen. Für Innenräume: alle Lampen einschalten, Jalousien öffnen. Für Außenaufnahmen: sonnige Tage bevorzugen. Linsenspektrum plant Termine flexibel nach Wetterlage.
Fehler #2
Unaufgeräumte und unpersönlich wirkende Räume
Ein Rundgang durch eine Immobilie mit persönlichen Gegenständen, vollen Regalen und unaufgeräumten Küchen schreckt Interessenten ab. Gleichzeitig wirken leere Räume ohne jede Möblierung kalt und uneinladend.
So macht man es richtig:
Räume vor der Aufnahme professionell herrichten: aufräumen, persönliche Gegenstände entfernen, neutrale Dekoration setzen. Bei leeren Räumen: Virtual Staging in Betracht ziehen. Linsenspektrum bietet Virtual Staging als Zusatzleistung an.
Fehler #3
Fehlende oder falsche Raummaße
Interessenten wollen wissen, wie groß die Räume wirklich sind. Rundgänge ohne Maßangaben oder mit falschen Angaben führen zu Enttäuschungen bei der Besichtigung – und zu Vertrauensverlust.
So macht man es richtig:
Raummaße direkt im Rundgang als Hotspots einbinden. Matterport-Rundgänge ermöglichen Messungen direkt im Rundgang. Alternativ: professionelle Wohnflächenberechnung nach WoFlV durchführen lassen.
Fehler #4
Zu wenige Standpunkte – wichtige Bereiche fehlen
Ein Rundgang, der nur Wohnzimmer und Schlafzimmer zeigt, aber Küche, Bad, Keller und Außenbereich auslässt, weckt Misstrauen. Interessenten fragen sich: Was wird verborgen?
So macht man es richtig:
Alle Bereiche der Immobilie zeigen: Wohnräume, Küche, alle Bäder, Keller, Dachboden, Außenbereich, Garage. Für jeden Raum mindestens einen Standpunkt planen. Linsenspektrum erstellt vollständige Rundgänge ohne blinde Flecken.
Fehler #5
Schlechte Bildqualität durch Consumer-Kameras
Immobilien-Rundgänge mit günstigen 360°-Kameras (Ricoh Theta, Insta360 X3) sehen auf den ersten Blick akzeptabel aus – aber bei genauem Hinsehen zeigen sich Rauschen, geringe Schärfe und schlechte Dynamik. Auf großen Monitoren oder bei der Präsentation auf Messen wirkt das unprofessionell.
So macht man es richtig:
Für hochwertige Immobilien professionelle Kamerasysteme einsetzen. Linsenspektrum nutzt Sony Alpha 7R4 mit 61 Megapixeln für maximale Bildqualität und HDR-Aufnahmetechnik für perfekte Belichtung.
Fehler #6
Kein Grundriss eingebunden
Ohne Grundriss verlieren Interessenten die Orientierung im Rundgang. Besonders bei größeren Immobilien oder Mehrfamilienhäusern ist ein interaktiver Grundriss unverzichtbar.
So macht man es richtig:
Grundriss als Navigationsplan einbinden. Bei Matterport wird der Grundriss automatisch generiert. Bei klassischen Rundgängen: professionellen 3D-Grundriss erstellen lassen und als Hotspot einbinden.
Fehler #7
Rundgang nicht für mobile Geräte optimiert
Über 60% der Immobiliensuche findet auf mobilen Geräten statt. Ein Rundgang, der auf dem Desktop gut aussieht, aber auf dem Smartphone ruckelt oder schwer zu bedienen ist, verliert einen Großteil seiner Wirkung.
So macht man es richtig:
Rundgang auf verschiedenen Geräten testen. Matterport ist für mobile Geräte optimiert. Ladezeiten optimieren. Linsenspektrum testet alle Rundgänge auf Desktop, Tablet und Smartphone.
Fehler #8
Fehlende Integration in Immobilienportale
Ein Rundgang, der nur auf der eigenen Website eingebunden ist, erreicht nur einen Bruchteil der potenziellen Interessenten. Die meisten Immobiliensuchen starten auf Portalen wie ImmoScout24, Immowelt oder Immonet.
So macht man es richtig:
Rundgang-Link in allen Immobilienportalen einbinden. Matterport-Rundgänge können direkt in ImmoScout24 integriert werden. Linsenspektrum liefert alle notwendigen Embed-Codes und Links.
Fazit: Professionelle Immobilien-Rundgänge verkaufen schneller
Ein professioneller virtueller Rundgang ist eine Investition, die sich bei Immobilien mehrfach auszahlt: schnellerer Verkauf, qualifiziertere Interessenten und weniger unnötige Besichtigungen. Die häufigsten Fehler lassen sich mit der richtigen Vorbereitung und professionellem Equipment vermeiden.
Linsenspektrum erstellt seit 2016 professionelle virtuelle Rundgänge für Immobilien – von der Eigentumswohnung bis zum Gewerbeobjekt. Mit über 2.500 Projekten wissen wir, worauf es ankommt.
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