
Ein ehrlicher Vergleich für Architekten und Planer
Die Genauigkeit ist der entscheidende Faktor für Architekten. Hier zeigt sich der größte Unterschied zwischen beiden Technologien.
| Kriterium | Leica BLK360 | Matterport Pro3 |
|---|---|---|
| Punktgenauigkeit | ±4–6 mm @ 10 m | ±20 mm @ 10 m |
| Reichweite | bis 60 m | bis 30 m (optimal <5 m) |
| Messpunkte pro Scan | bis 680.000 Pkt/s | ca. 4 Mio. pro Scan |
| CAD-/BIM-Export | ||
| Normgerechte Pläne (DIN 277) | ||
| DEKRA-Sachverständigenstempel |
Der Leica BLK360 arbeitet mit einem echten Laserstrahl (Time-of-Flight), der Millionen von Messpunkten pro Sekunde erfasst. Die absolute Entfernungsgenauigkeit beträgt ±4–6 mm auf 10 m. Das Ergebnis ist eine hochdichte 3D-Punktwolke, die als Grundlage für exakte CAD-Pläne, Schnitte und Ansichten dient.
Die Daten lassen sich direkt in gängige CAD- und BIM-Software (AutoCAD, Revit, ArchiCAD) importieren. Unsere Bauzeichner erstellen daraus normgerechte Grundrisse, Schnitte und Flächenberechnungen nach DIN 277 – auf Wunsch mit DEKRA-Sachverständigenstempel.
Matterport nutzt eine Kombination aus Infrarot-Sensoren und Kameras, um Räume zu erfassen. Die Technologie ist primär auf die Erstellung von visuellen 3D-Rundgängen optimiert – nicht auf präzise Vermessung. Die Genauigkeit liegt bei ±20 mm @ 10 m (E57-Export), was für Visualisierungen ausreicht, aber für Architekturpläne oft nicht genügt.
Die integrierte Messfunktion eignet sich für grobe Orientierungswerte, ist aber nicht für normgerechte Flächenberechnungen oder CAD-Pläne geeignet. Ein Export in CAD-Formate ist nur eingeschränkt möglich und erfordert Nachbearbeitung.
Für Architekten ist die nahtlose Integration in bestehende CAD- und BIM-Workflows entscheidend.
Punktwolken aus dem Leica BLK lassen sich direkt in AutoCAD, Revit und ArchiCAD importieren. Unsere Bauzeichner erstellen daraus exakte 2D-Pläne.
Grundrisse, Schnitte und Ansichten nach DIN 277 / WoFlV – rechtssicher, banktauglich und mit DEKRA-Sachverständigenstempel.
Die hochdichte Punktwolke dient als revisionssichere Dokumentation des Ist-Zustands – jederzeit nachprüfbar und nachvollziehbar.
Für Architekten, die exakte Bestandsaufnahmen, normgerechte Pläne und BIM-fähige Daten benötigen, ist der 3D-Laserscan mit dem Leica BLK360 die klar überlegene Technologie. Die Genauigkeit von ±4–6 mm @ 10 m, die direkte CAD-Integration und die Möglichkeit, DEKRA-gestempelte Flächenberechnungen zu erstellen, machen den Laserscan zum Standard für professionelle Architekturprojekte.
Matterport hat seine Stärken in der visuellen Präsentation und im Marketing – aber für die technische Planung und normgerechte Dokumentation reicht die Genauigkeit nicht aus.
Linsenspektrum bietet beide Technologien an und berät Sie, welche Lösung für Ihr konkretes Projekt die richtige ist. In vielen Fällen kombinieren wir Laserscan und Matterport: den Laserscan für die technische Dokumentation, den Matterport-Rundgang für die Vermarktung.
Wir beraten Sie kostenlos, welche Technologie für Ihr Projekt die richtige ist.
Interaktiver Technologie-Vergleich
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Geschäftsführer, Linsenspektrum Agentur