Christo und Jeanne-Claude begegneten sich 1958 in Paris. Aus frühen Verpackungen und verhüllten Objekten entwickelte sich ein gemeinsames Werk aus temporären Großprojekten, die Architektur und Landschaft für begrenzte Zeit neu erfahrbar machten.
Die Ausstellung auf Schloss Gottorf entstand als Kooperation des Kunstpalasts Düsseldorf mit dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf. Sie führte vom Frühwerk in Paris über den verhüllten Reichstag und L’Arc de Triomphe, Wrapped bis zur noch nicht verwirklichten Mastaba für Abu Dhabi.
Gerade weil die Installationen des Künstlerpaares zeitlich begrenzt waren, besitzt die räumliche Dokumentation einer Ausstellung über dieses Werk eine besondere Ebene: Nicht die Kunstwerke werden öffentlich reproduziert, sondern Aufbau, Wegeführung und räumliche Dramaturgie bleiben als interner Bestand nachvollziehbar.