Schloss Gottorf / Schleswig / Ausstellungsdokumentation
Raumfolge, Einbauten und Wege der Ausstellung „Paris. New York. Grenzenlos“ – für die interne Nutzung erfasst.

Freigegebene Modellübersicht. Der interaktive Rundgang wird nicht öffentlich bereitgestellt.
Der Auftrag
Die Sonderausstellung auf Schloss Gottorf in Schleswig widmete sich 2023 dem Werk von Christo und Jeanne-Claude. LINSENSPEKTRUM erfasste die Raumfolge als 3D-Modell. Im Mittelpunkt dieser Referenz steht die räumliche Dokumentation der Ausstellungssituation.
Wände, Einbauten und Wege ergeben eine Anordnung, die nach dem Ende einer temporären Ausstellung verändert wird. Eine zusammenhängende Aufnahme macht diesen Stand für die vereinbarte interne Nutzung weiterhin nachvollziehbar. Sie ergänzt einzelne Fotografien um die Verbindung der Perspektiven.
Ausstellungskontext: Ausstellungsarchiv der Museumsinsel Schloss Gottorf ↗
Dokumentieren und veröffentlichen
Eine intern nutzbare Aufnahme muss nicht als öffentlicher Rundgang erscheinen. Für dieses Projekt wurde die öffentliche Darstellung bewusst auf die vorgesehenen distanzierten Modellansichten begrenzt. Die interaktive Innenansicht bleibt intern.
Für vergleichbare Museumsprojekte stimmen wir die Freigaben vor der Aufnahme ab: Welche Räume werden dokumentiert? Wer benötigt Zugriff? Welche Ansichten dürfen in die Kommunikation?

Die Qualität einer räumlichen Dokumentation zeigt sich an ihren Übergängen. Wiederkehrende Ausstellungswände, verschiedene Blickachsen oder Glasflächen erfordern eine Aufnahmeplanung, die den Zusammenhang erhält. Die Positionsfolge orientiert sich an der tatsächlichen Raumstruktur.
Unsere Methodik zur räumlichen Rundgangerstellung erklärt die grundlegenden Schritte von der Vorbereitung bis zur Kontrolle. Welche Technik und welche Ausgaben für ein Museum sinnvoll sind, wird anhand des konkreten Dokumentationsziels entschieden.


Was dieses Projekt lehrt
Der Wert einer Aufnahme
liegt auch hinter
geschlossenen Türen.
Eine Referenz muss nicht sämtliche Inhalte öffentlich zeigen, um ihren Nutzen zu erklären. Bei dieser Ausstellung liegt er in der nachvollziehbaren Raumordnung und dem gemeinsamen visuellen Stand für berechtigte Beteiligte.
Für weitere Projekte trennen wir deshalb früh zwischen begehbarer Darstellung, Dokumentationsumfang und Veröffentlichung. Das schafft eine klare Grundlage für Technik, Bildauswahl und spätere Nutzung.

Fragen zu Ihrem Projekt
Die Raumfolge und Ausstellungsarchitektur der Sonderausstellung „Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos“ wurden 2023 als räumliches 3D-Modell erfasst. Das Modell dient der vereinbarten internen Nutzung.
Sie hält die sichtbare Anordnung von Räumen, Einbauten und Wegen zum Aufnahmezeitpunkt nachvollziehbar. Beteiligte können sich später auf denselben räumlichen Stand beziehen. Das ergänzt Fotografien und schriftliche Unterlagen um den Zusammenhang zwischen den Ansichten.
Ja. Aufnahmeumfang, interne Zugänge und öffentliche Darstellung werden getrennt vereinbart. Bei diesem Projekt bleibt der Rundgang intern. Auf dieser Seite erscheinen nur die für die Referenz vorgesehenen distanzierten Modellübersichten.
Wir klären Laufzeit, zugängliche Räume, Einbauten, mögliche Besucherzeiten und Freigaben. Der Aufnahmeweg wird auf die Raumfolge abgestimmt. Bei sensiblen Exponaten und gesonderten Nutzungsvorgaben werden die Grenzen bereits vor dem Termin festgelegt.
Glas, Spiegelungen und ähnliche Raumabschnitte können Aufnahme und Orientierung erschweren. Deshalb benötigen Positionen und Übergänge eine sorgfältige Planung sowie eine Kontrolle des fertigen Modells. Das konkrete Vorgehen richtet sich nach der Ausstellung und der vereinbarten Technik.
Nein. Die hier beschriebene Leistung ist eine räumliche Dokumentation. Maßhaltige Pläne, konservatorische Detailerfassung oder andere Fachauswertungen benötigen gesonderte Anforderungen und Leistungen. Diese werden vor der Aufnahme ausdrücklich abgestimmt.
Wir besprechen Raumfolge, Zeitfenster und Zugänge und entwickeln eine Dokumentation passend zu Ihrer internen oder öffentlichen Nutzung.
Projekt besprechen