Über 1,2 Millionen Objekte aus Völkerkunde, Naturkunde und Handelsgeschichte – das Schaumagazin „Übermaxx" des Übersee-Museums Bremen als immersiver Matterport-Rundgang.

Das Übersee-Museum Bremen wurde am 15. Januar 1896 unter der Leitung des Zoologen Hugo Schauinsland eröffnet. Mit seiner in Europa einzigartigen Kombination aus Völkerkunde, Naturkunde und Handelsgeschichte vereint es über 1,2 Millionen Objekte aus allen Kontinenten. Direkt am Bremer Hauptbahnhof gelegen, zählt es zu den bedeutendsten ethnologischen Museen Deutschlands.
Das Schaumagazin „Übermaxx" macht einen Großteil dieser Sammlung für Besucher zugänglich. Auf mehreren Etagen finden sich ethnologische Figuren, Keramiken, Textilien, Naturpräparate und Handelsgüter – von alltäglichen Gegenständen bis zu einzigartigen Raritäten. Die begehbaren Sammlungen bieten einen faszinierenden Einblick in die Vielfalt menschlicher Kulturen und der Natur.
Navigieren Sie durch die Vitrinen-Gänge, erkunden Sie tausende Exponate aus nächster Nähe und erleben Sie das Schaumagazin des Übersee-Museums in beeindruckender 3D-Qualität.
Die Digitalisierung des Schaumagazins erforderte eine sorgfältige Planung. Mit dem Matterport Pro3 Scanner wurden über 180 Scan-Positionen systematisch erfasst – ein Scan-Punkt alle 3–4 Meter, um die dichte Vitrinenlandschaft lückenlos abzubilden.
Das Team arbeitete außerhalb der Öffnungszeiten, um ungestört und ohne Besucherverkehr scannen zu können. Die Aufnahmen wurden in mehreren Sessions über zwei Tage verteilt durchgeführt.
Besondere Aufmerksamkeit galt der Positionierung des Scanners: Zwischen den Glasvitrinen musste der optimale Winkel gefunden werden, um Reflexionen zu minimieren und gleichzeitig alle Exponate sichtbar zu erfassen.
Nach der Erfassung wurden die Daten in der Matterport-Cloud verarbeitet und zu einem nahtlosen 3D-Modell zusammengefügt – inklusive Dollhouse-Ansicht, Grundriss und Messfunktion.
Hunderte Glasflächen erzeugen Reflexionen und Spiegelungen, die den Laserscanner irritieren. Jede Scan-Position musste individuell auf minimale Reflexion optimiert werden.
Die schmalen Durchgänge zwischen den Vitrinen erforderten eine besonders hohe Scan-Dichte. Viele Positionen mussten manuell nachjustiert werden.
Die Neonbeleuchtung im Magazin erzeugt unterschiedliche Farbtemperaturen. Der Matterport Pro3 gleicht dies automatisch aus – für konsistente Bildqualität.
Der fertige Matterport-Rundgang ermöglicht es Besuchern weltweit, das Schaumagazin des Übersee-Museums virtuell zu erkunden – unabhängig von Öffnungszeiten und Anreise. Forscher können Exponate digital studieren, Schulklassen virtuelle Exkursionen durchführen und das Museum seine Sammlung einem globalen Publikum präsentieren.
Das 3D-Modell dient darüber hinaus als digitales Inventar: Jede Vitrine, jedes Exponat ist in seiner Position dokumentiert. Bei Umgestaltungen oder Leihgaben kann der aktuelle Zustand jederzeit referenziert werden. Die Dollhouse-Ansicht bietet zudem einen einzigartigen Überblick über die räumliche Anordnung des gesamten Magazins.




Ein Matterport Rundgang eröffnet Museen völlig neue Möglichkeiten der digitalen Vermittlung. Am Beispiel des Übersee-Museums Bremen zeigt sich, wie selbst komplexe Sammlungen mit tausenden Exponaten in Glasvitrinen hochwertig digitalisiert werden können. Der virtuelle Rundgang durch das Schaumagazin macht die einzigartige Sammlung aus Völkerkunde, Naturkunde und Handelsgeschichte für ein weltweites Publikum zugänglich.
Als Agentur für virtuelle Rundgänge in Bremen und deutschlandweit hat Linsenspektrum umfangreiche Erfahrung mit der Digitalisierung von Museen und Kultureinrichtungen. Vom Deutschen Panzermuseum über das Europäische Hansemuseum bis zum Humboldt Forum – wir verstehen die besonderen Anforderungen von Kulturinstitutionen: Schutz der Exponate, Arbeit außerhalb der Öffnungszeiten, Umgang mit Glasvitrinen und empfindlicher Beleuchtung.
Der 3D-Rundgang durch das Übersee-Museum bietet weit mehr als eine virtuelle Besichtigung: Er dient als digitales Inventar, als Planungstool für Kuratoren und als Bildungsressource für Schulen und Universitäten. Die Dollhouse-Ansicht ermöglicht einen einzigartigen Überblick über die räumliche Anordnung, während die Messfunktion präzise Abstände und Flächen liefert.
Für Museen, die ihre Sammlung digital zugänglich machen möchten, ist ein Matterport-Rundgang die effizienteste Lösung: In wenigen Tagen wird die gesamte Ausstellungsfläche erfasst, das Ergebnis ist sofort online verfügbar und kann auf der eigenen Website eingebettet werden. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot für Ihr Museum.
Symmetrische Gebäudestrukturen verwirren den Matterport-Algorithmus – hier helfen markante Referenzpunkte.
Glasvitrinen in Museen erzeugen Doppelreflexionen, die im fertigen Modell sichtbar bleiben können.
Verwinkelte Korridore auf drei Etagen erfordern eine lückenlose Scankette ohne Unterbrechungen.
Die Weiterentwicklung von Pro2 zu Pro3 über die Jahre verbessert besonders die Ergebnisse in dunklen Bereichen.
Schaumagazine mit dicht gestellten Regalen brauchen mehr Scanpositionen als offene Ausstellungsflächen.
Wir digitalisieren Museen, Ausstellungen und Kultureinrichtungen mit Matterport Pro3 – professionell, schnell und in höchster Qualität.
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Geschäftsführer, Linsenspektrum Agentur