Tatort Bremen · Stille Nacht
Für die Tatort-Produktion „Stille Nacht“ nahm Stefan Dendorfer einen fiktiven Tatort mit dem Leica Laserscanner auf – und stand als Spurensicherung mit Sprechrolle selbst vor der Kamera.
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Die Produktion benötigte authentische 3D-Scan-Technik am Drehort. Unsere Arbeit brachte das reale Aufnahmeverfahren ins filmische Geschehen.
Der veröffentlichte Rundgang zeigt den aufgenommenen Schauplatz. Dieses Projekt verbindet technische Erfassung mit einem konkreten Einsatz in der Filmproduktion.







Der Radio-Bremen-Tatort „Stille Nacht“ erzählt einen Kriminalfall über die Weihnachtsfeiertage. Für die Produktion brachte Stefan Dendorfer reale Laserscantechnik an den Drehort und übernahm selbst eine Sprechrolle im Umfeld der Spurensicherung. Damit wurde die praktische Arbeit mit dem Scanner Teil der filmischen Darstellung.
Der fiktive Tatort wurde mit einem Leica-Laserscanner aufgenommen. Der hier veröffentlichte Rundgang zeigt den dokumentierten Schauplatz, während die Projektbilder Einblicke in den Einsatz der Technik geben. Beides ergänzt sich: die räumliche Ansicht des Ortes und der Blick auf die Arbeit im Produktionsumfeld.
Im Bauwesen dient eine 3D-Erfassung häufig der Bestandsaufnahme. Hier stand ein anderer Anlass im Mittelpunkt: Eine Filmproduktion benötigte authentische Technik und einen glaubwürdigen Umgang damit. Das Projekt zeigt, dass die Fähigkeit, Räume strukturiert aufzunehmen, auch außerhalb klassischer Immobilien- und Planungsaufgaben eingesetzt werden kann.
Die Presseinformation von Radio Bremen ordnet die Produktion ein. Unser Glossar zu LiDAR erklärt das Messprinzip, der Beitrag zur Punktwolke die entstehenden Raumdaten. Weitere technische Anwendungen finden sich unter 3D-Vermessung.
An einem Filmset muss ein technisches Verfahren nicht nur funktionieren, sondern sich in eine geplante Szene einfügen. Bei „Stille Nacht“ kamen reale Laserscantechnik und praktische Erfahrung mit der Aufnahme zusammen. Stefan Dendorfer war dabei sowohl für die Erfassung vor Ort als auch als Darsteller der Spurensicherung beteiligt.
Der veröffentlichte Rundgang erlaubt einen anderen Blick auf den Schauplatz als die fertige Filmszene: Betrachter können ihre Blickrichtung selbst wählen und die aufgenommenen Bereiche räumlich einordnen. Für vergleichbare Produktionen ist das ein anschauliches Beispiel dafür, wie technische Dokumentation und die Darstellung eines Arbeitsverfahrens ineinandergreifen können.
Stefan Dendorfer nahm den fiktiven Tatort mit einem Leica-Laserscanner auf und wirkte als Spurensicherung mit Sprechrolle mit. Das Projekt brachte echte Aufnahmetechnik und deren praktische Anwendung in die Produktion des Bremer Tatorts ein.
Ein realer Arbeitsablauf gibt der Darstellung technische Orientierung. Geräteaufstellung und Handhabung lassen sich mit jemandem abstimmen, der die Technik tatsächlich einsetzt. Bei diesem Projekt traf diese Erfahrung auf die Anforderungen der Szene und des Drehorts.
Die eingebundene Ansicht zeigt den aufgenommenen Schauplatz räumlich. Besucher können die Perspektive selbst bestimmen und den Ort jenseits einzelner Filmausschnitte betrachten. Die Tour ergänzt damit die Projektbilder zum Einsatz der Technik am Set.
Nein. Beschrieben wird die Arbeit für die Filmproduktion „Stille Nacht“ an einem fiktiven Tatort. Der Einsatz zeigt reale 3D-Scan-Technik innerhalb einer inszenierten Handlung. Daraus wird keine Tätigkeit für eine tatsächliche Ermittlung abgeleitet.
Ein aufgenommener Schauplatz kann für spätere Gespräche über Raumaufteilung und sichtbare Details herangezogen werden. Das ist beispielsweise bei der Vorbereitung weiterer Einstellungen interessant. Ob solche Aufgaben Teil einer Produktion sind, wird vorab mit den Verantwortlichen festgelegt.
Wesentlich sind die benötigte Darstellung, die zugänglichen Bereiche und ein zum Drehplan passendes Zeitfenster. Hinzu kommen die gewünschten Daten oder Ansichten nach der Aufnahme. So kann die technische Arbeit sinnvoll in die Abläufe der Produktion eingeordnet werden.