Reale 3D-Scan-Technik als Bestandteil einer Filmproduktion
Für die Bremer ARD-Produktion „Stille Nacht“ wurde 2024 ein fiktiver Tatort mit realer Leica-Laserscanning-Technik aufgenommen. Die Besonderheit lag darin, dass die Technik nicht nur hinter den Kulissen eingesetzt, sondern zugleich glaubwürdig innerhalb einer Szene gezeigt werden sollte. LINSENSPEKTRUM-Gründer Stefan Dendorfer brachte dafür seine praktische Erfahrung aus der 3D-Erfassung an das Filmset. Damit erhielt die Produktion keine beliebige technische Requisite, sondern einen tatsächlich bedienten Scanner und einen Fachmann, der den Ablauf nachvollziehbar darstellen konnte.
Der Auftrag verbindet zwei normalerweise getrennte Ebenen: die räumliche Digitalisierung eines Sets und die authentische Darstellung eines technischen Arbeitsprozesses vor der Kamera. Ein Filmteam muss dabei andere Abläufe berücksichtigen als ein klassischer Vermessungs- oder Dokumentationsauftrag. Aufnahmeplanung, Wiederholungen und die Position der Beteiligten richten sich auch nach Regie, Kamera und Szenenanschlüssen. Gleichzeitig soll die eingesetzte Scan-Technik fachlich plausibel bleiben und den Produktionsablauf nicht unnötig behindern.










