Berlin besitzt einen besonders heterogenen Gebäudebestand: Blockrandbebauung, Nachkriegsbauten, Gewerbehöfe, Museen, Verwaltungs- und Campusgebäude sowie neue Quartiere liegen oft dicht beieinander. Die geeignete Erfassungsstrategie folgt deshalb immer dem konkreten Objekt.
Für Berliner Kultur-, Gastronomie- und Markenräume bietet ein klassischer Rundgang gestalterische Kontrolle über sehr unterschiedliche Licht- und Raumsituationen. Individuelle Kapitel können beispielsweise Ausstellung, Veranstaltung und Architektur trennen, ohne den Eindruck eines technischen Aufmaßes zu erzeugen.
Mehrere Nutzergruppen, Sicherheitszonen, Denkmalsubstanz und laufender Publikumsbetrieb können innerhalb desselben Projekts zusammentreffen. Eine saubere Bereichsliste ist für Berliner Aufnahmen daher meist wichtiger als pauschale Quadratmeterannahmen.
In Berlin werden Zugang, Ansprechpartner, Schlüsselbereiche und zeitlich getrennte Nutzerzonen vor dem Termin strukturiert. Bei großen Komplexen erhält jeder Gebäudeteil eine eindeutige Bezeichnung, damit Aufnahme, Auswertung und spätere Rückfragen denselben Bestand meinen.