Hemelingener Tunnel / Bremen
Vom Portal durch die Tunnelröhre bis in die Technikräume: Eine kontrollierte Aufnahmefolge verbindet die Anlage zu einem registrierten 3D-Bestandsmodell.
Leica BLK360 Generation 2 · Sony Alpha 7R IV

01 / Erfassung vor Ort
Der Hemelingener Tunnel in Bremen stellt eine andere Aufgabe als ein einzelner Innenraum: lange Distanzen, wiederkehrende Geometrien und seitlich angebundene Technikbereiche müssen zu einem konsistenten Bestand verbunden werden.
Stefan Dendorfer erfasste die Anlage mit dem Leica BLK360 Generation 2. Überlappende Scanpositionen entlang der Röhre schaffen die Verbindungen; die mobile Feldansicht hilft, den Aufnahmefortschritt und die räumlichen Anschlüsse bereits vor Ort zu kontrollieren.
Gerade bei ähnlich aussehenden Abschnitten ist eine bewusst geplante Standpunktfolge entscheidend. Das Laserscanning liefert einzelne Erfassungen. Ihre kontrollierte Registrierung macht daraus die gemeinsame räumliche Referenz.


02 / Das Gesamtmodell

Die weite Ansicht zeigt den vollständigen erfassten Tunnelverlauf. Nach der Registrierung liegen Portale, Röhre und ausgewählte Technikbereiche im selben räumlichen Zusammenhang.
Die Übersicht der Scanpositionen macht die Aufnahmefolge nachvollziehbar. Ein einzelner Standpunkt könnte diese lange Verkehrsanlage nicht abbilden; erst die Verkettung der überlappenden Erfassungen erschließt den Bestand.


03 / Technikbereiche
Ein Technikraum soll in der Dokumentation seinen Bezug zur Anlage behalten. Die Aufnahmefolge wird deshalb vom Tunnel durch den Zugang in den betreffenden Bereich fortgesetzt.
Die Detailansicht zeigt den Raum innerhalb des Gesamtmodells. Für Betrieb und Instandhaltung lässt sich damit nicht nur ein sichtbares Detail betrachten, sondern auch dessen räumlicher Kontext nachvollziehen.

04 / Fotografie der Portale

Die hochauflösenden Nachtaufnahmen mit der Sony Alpha 7R IV dokumentieren die Zufahrten und Außenbereiche. Fahrbahn, Stützwände, Beleuchtung und Portalgeometrie werden aus gut lesbaren Perspektiven sichtbar.
Geometrie und Fotografie erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Das registrierte Modell erklärt die räumlichen Beziehungen; die fotografische Dokumentation ergänzt den sichtbaren Zustand und bietet Detailreserve für die Betrachtung.


Die Arbeitsgrundlage
Die Bestandsreferenz unterstützt räumliche Orientierung, Vorplanung und die Vorbereitung von Wartungs- oder Instandhaltungsaufgaben. Beteiligte können zwischen Gesamtmodell, Scanpositionsübersicht, Technikraum und Portalansicht wechseln.
Welche zusätzlichen Auswertungen benötigt werden, hängt vom Auftrag ab. Der dokumentierte Bestand bildet dafür den Ausgangspunkt. Unsere Leistung zur Tunnelvermessung erläutert die Planung einer vergleichbaren Erfassung.
Was wir aus dem Projekt mitnehmen
Der Hemelingener Tunnel zeigt, wie wichtig Übergänge sind: von einem Scan zum nächsten, von der Röhre zum Technikraum und vom Portal zum Umfeld. Diese Anschlüsse machen aus vielen Einzelaufnahmen eine brauchbare Bestandsdokumentation.
Fragen zu Ihrem Projekt
LINSENSPEKTRUM erfasste den Tunnelverlauf, beide Portalbereiche und ausgewählte Technikbereiche räumlich mit dem Leica BLK360 Generation 2. Hochauflösende Außenaufnahmen ergänzen das 3D-Modell um eine visuelle Bestandsdokumentation.
Hilfreich sind vorhandene Pläne, die benötigten Tunnel- und Technikbereiche, mögliche Zugangszeiten und der geplante Verwendungszweck. Daraus werden Aufnahmeroute, notwendige Abstimmungen und gewünschte Ausgaben gemeinsam abgeleitet.
Zum Einsatz kam ein Leica BLK360 Generation 2. Das terrestrische Laserscanning-System erfasst Geometrie und Bildinformationen an jedem Standpunkt und ermöglicht die Registrierung einer durchgängigen räumlichen Bestandsaufnahme.
Die Scanpositionen werden mit ausreichender räumlicher Überlappung entlang des Tunnelverlaufs angelegt und anschließend registriert. Dadurch lassen sich Tunnelröhre, Portale und angebundene Bereiche in einem gemeinsamen Koordinatenzusammenhang auswerten.
Die Außenaufnahmen zeigen Zufahrten, Portalbereiche, Fahrbahnflächen und Beleuchtung in hoher fotografischer Detailtiefe. Sie ergänzen die geometrische Erfassung um eine schnell lesbare visuelle Referenz.
Das Modell unterstützt Bestandsdokumentation, räumliche Orientierung, Vorplanung, Anlagenmanagement sowie die Vorbereitung von Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben.
Die Aufnahmefolge wird aus der Tunnelröhre in die angrenzenden Räume fortgesetzt. Überlappende Scanpositionen erhalten dabei den räumlichen Bezug zwischen Technikraum, Zugang und Tunnelverlauf.
Sie zeigt die fortlaufende Aufnahmeroute durch den Tunnel und macht sichtbar, wie die einzelnen Standpunkte beide Portale und die dazwischenliegenden Bereiche miteinander verbinden.
Die Gesamtansicht stellt Verlauf, Krümmung und räumliche Beziehungen der erfassten Bereiche gemeinsam dar. Detailansichten können anschließend gezielt aus diesem Gesamtmodell heraus aufgerufen werden.
Fotos zeigen sichtbare Oberflächen aus einer Perspektive. Das registrierte 3D-Modell ergänzt messbare räumliche Beziehungen und verknüpft die einzelnen Tunnelabschnitte zu einem zusammenhängenden Bestand.
Die Bilder zeigen beide Zufahrts- und Portalbereiche mit Fahrbahnflächen, Stützwänden, Beleuchtung und den Übergängen zwischen Tunnelanlage und öffentlichem Straßenraum.
Ja. Zusätzliche Räume, Anlagenbereiche oder erneute Zustandsaufnahmen können an die bestehende Projektstruktur angebunden werden, wenn Aufnahme- und Ausgabeumfang entsprechend geplant sind.
Wir stimmen Aufnahmeumfang, Zugänglichkeit, vorhandene Unterlagen und benötigte Ausgaben für eine geometrische und visuelle Bestandsaufnahme mit Ihnen ab.
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