Treppenläufe
Die Scanfolge folgt dem vertikalen Weg. Überlappungen verbinden die Erfassungen miteinander und halten den räumlichen Bezug zwischen den Ebenen.
Metallprofilfassade / Außentreppe / Scan-to-BIM
Die Außentreppe erschließt die Höhe: Überlappende Scanpositionen verbinden Fassade, Treppenläufe und Anschlüsse zu einer gemeinsamen Modellierungsgrundlage.
Die Aufgabe
LINSENSPEKTRUM erfasste die Metallprofilfassade eines 14-geschossigen Gebäudes einschließlich der vorgelagerten Außentreppe. Aus den räumlich verbundenen Daten entstand ein BIM-Bestandsmodell des vereinbarten Fassaden- und Treppenbereichs.
Die vertikale Ausdehnung, wiederkehrende Profile und Verdeckungen durch Geländer oder Treppenläufe verlangten eine Aufnahme über mehrere Höhen. Die vorhandene Außentreppe wurde dafür zum durchgängigen Aufnahmeweg.
Der Standort bleibt in dieser Referenz anonymisiert. Die Projektbilder zeigen die konkrete Erfassung und die zu bewältigende Bauteilgeometrie.

Die Scanstrategie
Ein Scan vom Boden kann obere Bauteile nur aus großer Distanz und ungünstigem Winkel sehen. Die Positionen auf Treppenläufen und Podesten verkürzen die Sichtdistanz und eröffnen ergänzende Perspektiven.
Die Scanfolge folgt dem vertikalen Weg. Überlappungen verbinden die Erfassungen miteinander und halten den räumlichen Bezug zwischen den Ebenen.
Zusätzliche Blickrichtungen erschließen Fassadenprofile, Öffnungen, Geländer und Anschlüsse. Sie reduzieren Verdeckungen durch vorgelagerte Bauteile.
Die oberen Positionen ergänzen die Fassade um Treppenanschlüsse und sichtbare Technik im selben räumlichen Zusammenhang.



Die Feldansicht
Die mobile Ansicht zeigt die verbundene Scanfolge rund um Fassade und Treppe. Sie macht den Erfassungsfortschritt nachvollziehbar und unterstützt die Kontrolle der räumlichen Anschlüsse.
Bei einem regelmäßig wiederkehrenden Fassadenraster ist diese Kontrolle besonders wichtig. Die Aufnahme muss unterschiedliche Höhen eindeutig verknüpfen und die für die Modellierung benötigten sichtbaren Bereiche abdecken.
Eine Punktwolke beziehungsweise räumliche Scanbasis und ein fertiges BIM-Modell sind unterschiedliche Ausgaben. Die Modellierung ist ein eigener Arbeitsschritt auf Grundlage der registrierten Daten.
Scan-to-BIM
Der vereinbarte Fassaden- und Treppenbereich wurde als BIM-Bestandsmodell ausgearbeitet. Sichtbare Profile, Podeste, Geländer, Öffnungen und Anschlüsse erhalten die für den Auftrag abgestimmte Modellstruktur und Detailtiefe.
Das Ergebnis schafft eine geometrische Grundlage für Planung, Sanierung und Koordination. Welche Bauteile benötigt werden und wie detailliert sie auszuarbeiten sind, wird am späteren Verwendungszweck festgelegt.
Unser Scan-to-BIM-Übergabestandard beschreibt die Abstimmung von Modellzweck, Informationsumfang und Prüfung.
Genauigkeit und Ausgabeumfang
Für diese Referenz ist ein projektbezogener Rahmen von 20 mm auf 10 m dokumentiert. Abdeckung, Registrierung, Modellierung und Prüfung gehören zusätzlich zum vereinbarten Umfang. Daraus wird keine allgemeine Genauigkeitsgarantie für beliebige Fassaden oder Anschlussdetails abgeleitet.
Was wir aus dem Projekt mitnehmen
Die Außentreppe ermöglichte eine Aufnahme entlang der Gebäudehöhe. Die Referenz zeigt, warum Zugänglichkeit, Sichtwinkel und das spätere BIM-Ziel gemeinsam geplant werden müssen. Mehr Positionen helfen dann, wenn sie eine konkrete Lücke in der Erfassung schließen.
Fragen zu Ihrem Projekt
Treppenläufe und Podeste ermöglichten Scanpositionen auf mehreren Höhen. Dadurch konnten höher gelegene Fassadenanschlüsse und Treppengeometrien aus kürzerer Distanz räumlich erfasst werden.
Die Angabe beschreibt den projektbezogenen Genauigkeitsrahmen. Abdeckung, Registrierung, Modellierung und Prüfung werden zusätzlich auf den vereinbarten Modellumfang abgestimmt.
Die registrierten räumlichen Bestandsdaten bilden die geometrische Grundlage. Fassaden-, Treppen- und Anschlussbauteile werden anschließend im vereinbarten Detaillierungsgrad modelliert und geprüft.
Modelliert wurde der vereinbarte Fassaden- und Außentreppenbereich mit sichtbaren Profilen, Podesten, Geländern, Öffnungen und Anschlüssen.
Sie verkürzen die Sichtdistanz zu höher gelegenen Bauteilen und reduzieren Abschattungen durch Geländer, Treppenläufe, Profile und technische Einbauten.
Die Methode eignet sich nach Prüfung der Zugänglichkeit für hohe Büro-, Gewerbe- und Industriebauten mit Metallfassaden, Außentreppen oder anderen vertikalen Bauteilen.
Die Scanfolge verlief über Treppenläufe, Zwischenpodeste und obere Dachbereiche. Dadurch entstanden Aufnahmepositionen auf unterschiedlichen Höhen entlang der Metallfassade.
Vom Dachpodest aus lassen sich obere Fassadenprofile, Fensteröffnungen, Treppenanschlüsse und sichtbare Gebäudetechnik aus kurzer Distanz und passender Aufnahmehöhe erfassen.
Je nach vereinbartem Umfang können sichtbare Fassadenprofile, Öffnungen, Anschlüsse, Podeste, Geländer, Treppenläufe und angrenzende technische Bauteile in das BIM-Bestandsmodell übernommen werden.
Überlappungen verbinden die einzelnen Ebenen räumlich miteinander und helfen, Verdeckungen durch Treppen, Geländer und wiederkehrende Fassadenprofile aus verschiedenen Blickrichtungen zu reduzieren.
Ja. Es schafft eine geometrische Grundlage für Bestandsanalyse, Planung und Koordination. Der benötigte Bauteilumfang und Detaillierungsgrad werden dafür vor Projektbeginn festgelegt.
Die Punktwolke bildet die gemessenen räumlichen Daten ab. Im BIM-Bestandsmodell werden daraus definierte Bauteile mit vereinbarter Struktur und Detailtiefe ausgearbeitet.
Wir klären Zugänglichkeit, Genauigkeitsziel und erforderlichen Modellumfang und planen daraus eine passende Bestandsaufnahme mit anschließender BIM-Modellierung.
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