Zoologisches Museum Kiel · Matterport
Für das Zoologische Museum der Universität Kiel haben wir die Walhalle und aufgenommene Sammlungsbereiche als virtuellen Rundgang verbunden.
Direkt im Bild navigieren oder den Rundgang separat öffnen.
Die Tour zeigt, wie die aufgenommenen Exponate im Museum angeordnet sind. Besucher können zwischen den Ansichten navigieren und die Ausstellung aus verschiedenen Standpunkten betrachten.
Diese Leistung unterstützt die digitale Vermittlung. Die technische 3D-Erfassung der Walhalle mit Laser- und Handscanner ist ein separates Projekt.
Die Walhalle liegt im lichtdurchfluteten Zentrum des von Martin Gropius entworfenen Museumsbaus. Die Universität Kiel beschreibt die Walskelette und die umlaufenden Galerien als prägende Elemente dieses Raums. Gerade die Größenverhältnisse zwischen Exponaten, Halle und Besucherebene machen den besonderen Eindruck aus.
Für den virtuellen Museumsbesuch wurden die aufgenommenen Perspektiven räumlich verbunden. Beim Wechsel des Standpunkts wird sichtbar, wie die Skelette in der Halle angeordnet sind und welche Beziehungen zwischen ihnen bestehen. Der Rundgang vermittelt damit eine Eigenschaft der Ausstellung, die ein Detailfoto allein nicht erklären kann: ihren Maßstab im Raum.
Lehrkräfte können die Ansicht beispielsweise als Einstieg in eine Exkursion verwenden: Welche Tiere fallen zuerst auf, wie unterscheiden sich ihre Formen, und was möchten die Schüler im Museum genauer betrachten? Solche Fragen nutzen den Rundgang als Anschauungsmaterial. Die fachliche Erklärung der Sammlung kommt weiterhin vom Museum.
Die Universität Kiel erläutert Architektur und Sammlung. Unser Matterport-Glossar erklärt den öffentlichen Rundgang. Die daneben durchgeführte technische Erfassung mit RTC360 und Artec Leo hat einen anderen Zweck und wird in der verlinkten Vermessungsreferenz eigenständig beschrieben.
Die Größe eines Walskeletts lässt sich aus einer isolierten Aufnahme nur schwer einordnen. In der Walhalle zeigen die verbundenen Perspektiven das Exponat gemeinsam mit Galerien, Nachbarobjekten und Architektur. Für die Vorbereitung einer Exkursion entsteht dadurch ein anschaulicher Ausgangspunkt: Eine Gruppe kann Beobachtungen sammeln und festlegen, worauf sie beim Museumsbesuch achten möchte.
Auch nach dem Besuch bleibt die Tour als räumliche Erinnerung nutzbar. Lehrende können zu einer Ansicht zurückkehren und Beobachtungen aus der Halle besprechen. Für das Museum ergänzt die Besichtigung die Sammlungsvorstellung um eine selbstständig erkundbare Perspektive auf den aufgenommenen Ausstellungsraum.
Er macht die Anordnung der aufgenommenen Exponate im Museumsraum nachvollziehbar. Besucher können zwischen Standpunkten wechseln und große Skelette in Beziehung zur Halle betrachten. Damit unterstützt die Tour sowohl einen ersten digitalen Museumsbesuch als auch die Vorbereitung einer Exkursion.
Eine Klasse kann Ansichten gemeinsam betrachten, Unterschiede zwischen sichtbaren Skeletten beschreiben und Fragen sammeln. Diese Beobachtungen lassen sich beim Besuch vertiefen. Die Tour bietet Anschauungsmaterial; die fachliche Erklärung und passende Lernaufgaben ergänzen Lehrkräfte beziehungsweise das Museum.
Bei großformatigen Exponaten gehören Maßstab und Anordnung zur Wahrnehmung. Der Überblick zeigt die Beziehung zur Halle und zu benachbarten Objekten. Anschließend kann in eine einzelne Ansicht gewechselt werden, um einen bestimmten Bereich genauer zu betrachten.
Ja. Besucher können die räumliche Anordnung erneut ansehen und Erlebnisse aus der Ausstellung aufgreifen. Für Unterricht und Gespräche entsteht ein gemeinsamer visueller Bezug. Die dokumentierten Ansichten ergänzen Notizen und fachliche Informationen zur Sammlung.
Für eine Halle mit großen, frei im Raum sichtbaren Exponaten sind Standpunkte und Blickbeziehungen besonders wichtig. Hinzu kommen Licht, Zugänglichkeit und gewünschte Zusatzinformationen. Eine vergleichbare Produktion wird deshalb nach Raumstruktur und Vermittlungszweck geplant, nicht nur nach Quadratmetern.
Nein. Diese Tour dient der visuellen Besichtigung mit Matterport. Die separate Referenz mit Leica RTC360 und Artec Leo behandelt die technische Erfassung von Raumgeometrie und ausgewählten Skelettdetails. Beide Projekte betreffen denselben Museumsort, verfolgen aber unterschiedliche Aufgaben.