3D-Digitalisierung einer komplexen Museumshalle
Die Walhalle des Zoologischen Museums der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist ein Großraum, in dem mehrere Wal-Exponate räumlich zusammenkommen. Zum Projekt gehörte unter anderem die Erfassung eines Blauwal-Skeletts. Für eine solche Umgebung reicht es nicht, nur die Gebäudehülle zu dokumentieren: Die Raumgeometrie und die filigranen, teilweise frei im Raum angeordneten Skelettstrukturen stellen unterschiedliche Anforderungen an Aufnahmeabstand, Blickrichtung und Detailgrad. LINSENSPEKTRUM plante deshalb eine kombinierte 3D-Erfassung für Raum und Objekt.
Das Ziel war eine projektbezogene digitale Grundlage, die den vereinbarten Zustand der Walhalle räumlich nachvollziehbar festhält. Bei musealen Exponaten ist diese Unterscheidung wichtig: Eine öffentlich wirksame virtuelle Tour, eine wissenschaftliche Detailerfassung und ein technisches Bestandsmodell sind nicht automatisch dasselbe Datenprodukt. Im Kieler Projekt wurden die Verfahren entsprechend ihrer jeweiligen Aufgabe eingesetzt. Dadurch entstand eine Verbindung zwischen der großräumigen Orientierung in der Halle und der näheren Dokumentation ausgewählter Skelettdetails.




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