Spiegel und Glasflächen gehören zu den häufigsten technischen Herausforderungen bei virtuellen Rundgängen und 3D-Scans. Warum das so ist – und wie damit in der Praxis umgegangen wird.
In der Projekterfahrung von Linsenspektrum tauchen Spiegel und Glasflächen in fast jedem Projekt auf – in Showrooms, Hotels, Fitnessstudios, Museen, Einzelhandel. Das Problem ist immer ähnlich, die Lösung muss aber individuell angepasst werden.
Spiegel reflektieren die Kamera und erzeugen im 360°-Bild sichtbare Artefakte: Die Kamera erscheint im Bild, oder der Raum wirkt verdoppelt. Bei Laserscannern kann ein Spiegel den Laserstrahl so reflektieren, dass Phantomgeometrien in der Punktwolke entstehen.
In der Praxis werden Spiegel entweder durch angepasste Scanpositionen umgangen, abgedeckt oder nachträglich retuschiert. Bei Laserscans werden Spiegelbereiche in der Registrierung manuell bereinigt.
Glasflächen – Schaufenster, Glaswände, Vitrinen – sind für Laserscanner schwierig, weil Laserstrahlen durch Glas hindurchgehen oder reflektiert werden. Das Ergebnis: fehlende Messpunkte oder falsche Geometrien.
Glasflächen werden in der Praxis durch ergänzende Scanpositionen von der anderen Seite oder durch manuelle Nachbearbeitung der Punktwolke behandelt. Bei 360°-Kameras ist die Herausforderung geringer, aber Reflexionen können die Bildqualität beeinträchtigen.
Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kunden
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Geschäftsführer, Linsenspektrum Agentur