Berlin besitzt einen besonders heterogenen Gebäudebestand: Blockrandbebauung, Nachkriegsbauten, Gewerbehöfe, Museen, Verwaltungs- und Campusgebäude sowie neue Quartiere liegen oft dicht beieinander. Die geeignete Erfassungsstrategie folgt deshalb immer dem konkreten Objekt.
Bei Berliner Gewerbehöfen, Verwaltungsbauten und Wohnbeständen müssen CAD-Pläne häufig mehrere Bauphasen verständlich zusammenführen. Der vereinbarte Layer- und Kennzeichnungsstandard trennt gemessene sichtbare Geometrie, vorhandene Unterlagen und erforderliche Annahmen.
Mehrere Nutzergruppen, Sicherheitszonen, Denkmalsubstanz und laufender Publikumsbetrieb können innerhalb desselben Projekts zusammentreffen. Eine saubere Bereichsliste ist für Berliner Aufnahmen daher meist wichtiger als pauschale Quadratmeterannahmen.
In Berlin werden Zugang, Ansprechpartner, Schlüsselbereiche und zeitlich getrennte Nutzerzonen vor dem Termin strukturiert. Bei großen Komplexen erhält jeder Gebäudeteil eine eindeutige Bezeichnung, damit Aufnahme, Auswertung und spätere Rückfragen denselben Bestand meinen.