Braunschweig ist durch Forschung und Entwicklung, Industrie, Bildung, Verwaltung, Handel und einen vielschichtigen Wohn- und Innenstadtbestand geprägt. Campus-, Labor- und Gewerbestrukturen können andere Sicherheits- und Detailanforderungen haben als öffentlich zugängliche Räume.
Für Braunschweiger Campus- und Gewerbeprojekte müssen CAD-Pläne häufig bauliche Konturen von beweglichen technischen Einrichtungen unterscheiden. Der Scope definiert daher, welche Anlagen planrelevant sind und auf welchen Layern dauerhaft nutzbare Bestandsinformation geführt wird.
Die Aufnahmeplanung unterscheidet deshalb zwischen frei begehbaren Besucherbereichen, abgestimmten Forschungs- oder Produktionszonen und klassischem Gebäudebestand. Vertrauliche Inhalte werden nicht allein durch technische Verpixelung gelöst, sondern möglichst bereits aus dem Scope genommen.
Für Braunschweig werden Zugangsvoraussetzungen, Unterweisungen, freizuräumende Sichtachsen und betriebsarme Zeitfenster früh geklärt. Bei Campusprojekten werden Gebäude, Trakte und Übergänge eindeutig benannt, bevor Aufnahmeabschnitte verteilt werden.