Jena ist durch Optik, Forschung, Universität, Gesundheit und technologieorientierte Unternehmen geprägt. Dichte innerstädtische Strukturen, Campusgebäude und Hanglagen können innerhalb kurzer Entfernung sehr unterschiedliche Aufnahmebedingungen schaffen.
Bei Jenaer Campus- und Hanggebäuden sind Geländebezug, unterschiedliche Eingangsebenen und Verbindungsbauwerke oft zentral. Grundrisse und Schnitte werden mit einer eindeutigen Höhen- und Gebäudelogik koordiniert, damit Geschossbezeichnungen nicht missverständlich bleiben.
Labor- und Forschungsumfelder verlangen klare Vertraulichkeit, während Klinik-, Bildungs- und Besucherbereiche eine verständliche Wegeführung benötigen. Höhenunterschiede und mehrere Zugangsniveaus sind früh zu berücksichtigen.
Für Jena werden Sicherheits- und Zutrittsbereiche, Begleitung, freie Sichtachsen und Hang- beziehungsweise Höhenniveaus vorab geklärt. Bei Campusobjekten wird entschieden, welche Gebäude in einem gemeinsamen Bezug stehen müssen und welche als separate Lieferabschnitte sinnvoller sind.