Märkisches Museum Berlin · 3D-Bestandsaufnahme
Über 10.000 m² in zwei Aufnahmetagen: LINSENSPEKTRUM erfasste den vereinbarten Gebäudebestand mit der Matterport Pro3 und fast 1.000 Scans.

Die Aufnahme hält den sichtbaren Bestand als räumlich zusammenhängenden Datensatz fest. Der Gebäudekontext bleibt damit vor beziehungsweise während des langfristigen Sanierungsprozesses nachvollziehbar.
Der Nutzen liegt in der räumlichen Bestandsdokumentation. Welche Planungsaufgaben sich daraus ableiten lassen, hängt von den vereinbarten Datenprodukten und Prüfkriterien ab.
Das Märkische Museum wird seit 2023 grundlegend erneuert. Das historische Gebäude besitzt eine gewachsene Raumstruktur; im Zuge einer solchen Veränderung ist eine nachvollziehbare Darstellung des Bestands besonders wertvoll. Unsere Aufnahme richtete sich auf den vereinbarten Gebäudebestand und dessen räumliche Zusammenhänge.
Mit der Matterport Pro3 wurden über 10.000 m² und fast 1.000 Scanpositionen innerhalb von zwei Aufnahmetagen erfasst. Der Umfang ist hier wesentlich: Es ging um eine zusammenhängende Dokumentation vieler Bereiche, deren Lage und sichtbarer Zustand später nachvollzogen werden sollten.
Die technische Bestandsaufnahme beschreibt den Bau und die erfassten Räume. Die separat aufgeführte interne Ausstellungstour dokumentiert dagegen die Präsentation von 2022. Diese Trennung macht die Leistung verständlich: Eine frühere Ausstellungsansicht beantwortet andere Fragen als eine Bestandsaufnahme des Gebäudes.
Projektbeteiligte können die räumliche Dokumentation als Bezug für Abstimmungen nutzen. Für konkrete Planungsmaße sind der vereinbarte Datenumfang und die fachliche Prüfung maßgeblich. Die Museumsseite beschreibt die Erneuerung. Unser Glossar zum Gebäudezwilling erläutert räumliche Bestandsgrundlagen; die Matterport-Methodik beschreibt das Aufnahmeverfahren.
Bei einem historisch gewachsenen Museum ist es oft schwierig, einzelne Räume aus Fotos oder Beschreibungen allein richtig zuzuordnen. Die zusammenhängende Erfassung verbindet die aufgenommenen Bereiche miteinander. Wer über einen Abschnitt des Hauses spricht, kann ihn im dokumentierten Gebäudekontext betrachten.
Gerade in einer längeren Veränderungsphase kann das helfen, den aufgenommenen Zustand von späteren Entwicklungen zu unterscheiden. Die Dokumentation liefert einen Bezugspunkt für Abstimmungen und Rückfragen. Konkrete Planableitungen werden darauf aufbauend gesondert definiert, damit die verwendeten Daten zur jeweiligen fachlichen Aufgabe passen.
Sie hält die erfassten Gebäudebereiche räumlich zusammenhängend fest. Damit lässt sich der sichtbare Aufnahmezustand auch im weiteren Verlauf der Erneuerung nachvollziehen. Beteiligte erhalten einen Bezug für Gespräche über Räume und deren Lage im Museum.
Einzelbilder zeigen Ausschnitte, deren Position im Gebäude erklärt werden muss. Die räumliche Dokumentation verbindet die aufgenommenen Bereiche und erleichtert deren Zuordnung. Bei einem großen Museumsbestand ist dieser Zusammenhang für die Orientierung innerhalb der Unterlagen besonders hilfreich.
Erfasst wurden über 10.000 m² mit fast 1.000 Scanpositionen und der Matterport Pro3. Die Aufnahme vor Ort dauerte zwei Tage. Diese Angaben beschreiben das dokumentierte Projekt und sind kein allgemeiner Zeitansatz für andere Museumsgebäude.
Nein. Die Bestandsaufnahme konzentriert sich auf den vereinbarten Gebäudebestand. Die separat beschriebene interne Tour dokumentiert die frühere Ausstellung. Die Unterscheidung ist wichtig, weil Gebäudearbeit und Ausstellungsdokumentation unterschiedliche Fragen an ihre Unterlagen stellen.
Mögliche Planprodukte müssen mit ihrem Umfang und den benötigten Prüfkriterien vereinbart werden. Eine anschauliche Raumdokumentation allein legt noch nicht fest, welche Maße für eine konkrete Planung verwendbar sind. Die Referenz beschreibt die hier durchgeführte räumliche Bestandsaufnahme.
Neben der Fläche zählen die Raumfolge, Zahl der Ebenen, Zugänglichkeit und gewünschte Aufnahmedichte. Auch die benötigten Ausgaben beeinflussen die Nachbearbeitung. Der Zeitplan wird deshalb aus dem Gebäude und der späteren Verwendung der Dokumentation entwickelt.