Das eigentliche Problem
Eine Quadratmeterzahl erklärt ihre Herkunft nicht
Vorderhaus, Seitenflügel und Quergebäude können in Bauakten, Teilung, Vermietung und Umbauplanung verschieden gegliedert sein. Kommen nachträgliche Dachausbauten, innenliegende Treppen oder veränderte Abseiten hinzu, ist eine alte Gesamtsumme ohne Raumbezug kaum prüfbar.
Ein neuer Laserscan löst dieses Problem nur dann, wenn auch die Auswertung sauber definiert ist. Die geometrische Aufnahme muss mit Einheiten, Höhenbereichen und der beauftragten Regelgrundlage verbunden werden.
So wird aus vielen Unterlagen ein eindeutiger Stand
Die folgenden Entscheidungen gehören vor die Aufnahme. So wird aus einem Messdatensatz eine Ausgabe, die den späteren Zweck erfüllt.
Gebäudeteile strukturieren
Einheiten, Geschosse und Bauteile erhalten klare Kennungen, bevor Flächen summiert werden.
Höhenbereiche erfassen
Dachschrägen und niedrige Zonen werden geometrisch abgeleitet und in der Auswertung sichtbar gehalten.
Soll und Ist trennen
Genehmigungs-, Verkaufs- und Bestandsstand dürfen nicht in einem Plan ohne Kennzeichnung zusammenlaufen.
Praxisbeispiel
Seitenflügel plus Dachausbau
Ausgangslage
Eine Wohnung umfasste Räume in zwei Gebäudeteilen; die vorhandene Fläche stammte aus einem Plan vor dem Dachausbau.
Vorgehen
Die Einheit wurde als zusammenhängender Ist-Zustand aufgenommen, räumlich gegliedert und mit separaten Höhenzonen ausgewertet.
Ergebnis
Die neue Dokumentation erklärte nicht nur die Summe, sondern auch, aus welchen Räumen und Bewertungszonen sie bestand.
Checkliste für eine eindeutige Übergabe
- Gebäudeteil und Einheit eindeutig benennen
- Teilungs- und Umbaupläne bereitstellen
- Dachschrägen und Treppen als Prüfpunkte nennen
- Soll- und Ist-Unterlagen kennzeichnen
- Berechnungsstand mit Datum ausgeben lassen
Berliner Wohn- und Nutzflächen nachvollziehbar dokumentieren
Wir klären Objektumfang, Zweck, Regelgrundlage und gewünschte Ausgabe vor dem Aufmaß. So bleibt der Nachweis vom Messpunkt bis zur Summe nachvollziehbar.

