
1.424 Scanpositionen, registrierte Punktwolke, neue CAD-Gebäudepläne und eine Flächenberechnung nach MF-GIF – mit den im Projekt vereinbarten Sachverständigenstempeln. Ein Projektbeispiel für die strukturierte Bestandserfassung einer großflächigen, teilweise genutzten Gewerbeimmobilie.
Die Gewerbeimmobilie in Frankfurt – ein großer Bürokomplex mit rund 15.000 m² Nutzfläche – hatte über die Jahre diverse Umbauten erfahren. Wände wurden versetzt, Büros zusammengelegt, Treppenhäuser verändert und ganze Etagen neu aufgeteilt. Die vorhandenen Gebäudepläne stimmten mit der Realität nicht mehr überein.
Der Eigentümer benötigte aktuelle, maßgenaue Gebäudepläne als Grundlage für die Neuvermietung. Zusätzlich war eine Flächenberechnung nach MF-GIF(Richtlinie der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung) erforderlich – mit Bausachverständigenstempel und DEKRA-Sachverständigenstempel für einen nachvollziehbar dokumentierten Prüfstatus.
Die Herausforderung: 15.000 m² mussten unter Berücksichtigung des laufenden Bürobetriebs erfasst werden. Entscheidend waren abgestimmte Aufnahmefenster und eine klare Zugangsplanung.


3D-Punktwolke der Gewerbeimmobilie Frankfurt – aus 1.424 Laserscans erstellt
Mit dem Leica BLK360 Laserscanner hat Linsenspektrum die gesamte Immobilie in nur zwei Tagen vor Ort erfasst. 1.424 einzelne Scanpositionen – in jedem Raum, jedem Flur, jedem Treppenhaus und jeder Technikfläche.
Aus dieser Punktwolke wurden anschließend neue, maßgenaue Gebäudepläne für alle Etagen erstellt. Parallel dazu erfolgte die Flächenberechnung nach MF-GIF 2023.
In vier Schritten von der Vor-Ort-Erfassung zu den vereinbarten Plänen und Flächendokumenten.
1.424 Scanpositionen in den vereinbarten Bereichen; Zugänge und Aufnahmefenster wurden vorab abgestimmt.
Alle 1.424 Scans werden zu einer einheitlichen 3D-Punktwolke zusammengeführt.
Aus der Punktwolke werden neue, maßgenaue Grundrisse und Schnitte für alle Etagen abgeleitet.
Flächenberechnung nach MF-GIF 2023 mit Bausachverständigenstempel und DEKRA-Sachverständigenstempel.
Aktuelle Gebäudepläne und eine dokumentierte Flächenberechnung – als Datengrundlage für Bestandsdokumentation und weitere Projektentscheidungen.
Alle Etagen mit aktuellen Grundrissen und Schnitten – als CAD-Dateien und PDF.
Flächenberechnung nach MF-GIF 2023 mit Bausachverständigen- und DEKRA-Sachverständigenstempel im vereinbarten Prüfweg.
Die vereinbarten Bereiche wurden mit 1.424 Scanpositionen in zwei Tagen vor Ort erfasst.

Markus Schlegel ist Kooperationspartner von LINSENSPEKTRUM und DEKRA-zertifizierter Sachverständiger. Bei der Wohnflächenberechnung aus geeigneten Bestandsplänen übernimmt er die fachliche Prüfung, persönliche Unterzeichnung und Stempelung. Bei anderen Vermessungs- und Flächenleistungen wird der Prüfumfang projektbezogen vereinbart.
WoFlV, DIN 277 oder eine andere vereinbarte Grundlage werden im Ergebnis eindeutig benannt.
Name, Prüfumfang, Ausgangsdaten und dokumentierte Annahmen bleiben nachvollziehbar.
Bei der Wohnflächenberechnung aus geeigneten Bestandsplänen gehören Unterschrift und Sachverständigenstempel fest zur Leistung.
Bekannte Vorgaben einer Bank, Bewertung oder Verwaltung können bei der Leistungsabstimmung berücksichtigt werden.
Linsenspektrum verbindet 3D-Vermessung, Bestandsgrundrisse und nachvollziehbare Flächenauswertungen. Wir erstellen Bestandsgrundrisse und Flächenberechnungen nach DIN 277 oder Wohnflächenberechnungen nach WoFlV auf einer klar benannten Datenbasis. Bei der Wohnflächenberechnung aus geeigneten Bestandsplänen prüft und unterzeichnet Markus Schlegel die Unterlage persönlich und versieht sie mit Sachverständigenstempel. Seine DEKRA-Zertifizierung bezieht sich auf ihn als Person und seinen ausgewiesenen Zertifizierungsbereich – nicht auf LINSENSPEKTRUM oder das Dokument als DEKRA-zertifiziertes Produkt. Welche Unterlagen ein konkreter Empfänger akzeptiert, entscheidet der Empfänger selbst.
Die Frankfurter Referenz verbindet eine großflächige Bestandsaufnahme mit konkreten Folgeprodukten: Rund 15.000 m² wurden in zwei Tagen mit 1.424 Scanpositionen erfasst. Die registrierten Daten bildeten die vereinbarte Grundlage für CAD-Gebäudepläne und die Flächenberechnung nach MF-GIF. Im teilweise genutzten Gebäude waren vor allem Zugangsplanung und abgestimmte Aufnahmefenster entscheidend.
Die MF-GIF 2023 (Richtlinie zur Berechnung der Mietfläche für Gebäude) ist der aktuelle Standard der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. (gif). Sie definiert, wie Mietflächen in Gewerbeimmobilien berechnet werden und baut auf der DIN 277-1 auf.
In Kombination mit einem Bausachverständigenstempel und einem DEKRA-Sachverständigenstempel erhalten Eigentümer und Mieter eine nachvollziehbar dokumentierte Grundlage für Flächendokumentation und Vertragsgespräche. Die rechtliche Einordnung bleibt projektspezifisch.
Mehr erfahren: GIF-Flächenberechnung im Detail →Ob Gewerbeimmobilie, Bürokomplex oder Industriegebäude – wir erstellen projektbezogen definierte Gebäudepläne und Flächenberechnungen nach MF-GIF, DIN 277 oder WoFlV.
Gebäude im Teilbetrieb erfordern eine zweigeteilte Aufnahmestrategie (leere vs. genutzte Bereiche).
Matterport Pro3 und Leica BLK360 übernahmen unterschiedliche Aufgaben in visueller Dokumentation und geometrischer Bestandserfassung.
1.424 Scanpositionen in zwei Tagen erfordern eine klar getaktete Aufnahme- und Zugangsplanung.
CAD-Planerstellung aus Scandaten setzt eine zum vereinbarten Lieferumfang passende Erfassung der relevanten Geometrien voraus.
Das anzuwendende Regelwerk, zum Beispiel MF-GIF oder DIN 277, muss vor der Aufnahme festgelegt werden; es beeinflusst Aufnahme- und Auswertungsumfang.
Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich. Schildern Sie uns Ihr Projekt – wir melden uns persönlich mit den nächsten Schritten.

Geschäftsführer, Linsenspektrum Agentur