Vom Humboldt Forum über das Ephraim-Palais bis zum Märkischen Museum – Linsenspektrum digitalisiert die bedeutendsten Standorte des Stadtmuseums Berlin. 800 Jahre Stadtgeschichte, jederzeit virtuell begehbar.





Das Stadtmuseum Berlin vermittelt an sechs Standorten Berliner Stadtgeschichte. Gegründet 1874 als Märkisches Provinzialmuseum, vereint es heute das Märkische Museum, die Nikolaikirche, das Ephraim-Palais, das Knoblauchhaus, das Museumsdorf Düppel und das Humboldt Forum unter einem Dach. Die Sammlung umfasst über 4,5 Millionen Objekte – von mittelalterlichen Urkunden über Gemälde der Berliner Secession bis hin zu zeitgenössischen Fotografien.
Linsenspektrum wurde als Partner für die umfassende 3D-Digitalisierung mehrerer Standorte beauftragt. Die Herausforderung: Historische Räume mit teilweise über 700 Jahre alten Strukturen mussten millimetergenau erfasst werden, ohne den laufenden Museumsbetrieb zu stören. Das Ergebnis sind immersive virtuelle Rundgänge, die Berlins Geschichte weltweit zugänglich machen – von der Gründung der Stadt um 1230 bis zur pulsierenden Metropole der Gegenwart.
Besonders bemerkenswert ist die Gesamterfassung des Märkischen Museums vom Keller bis zur Turmspitze – ein Projekt, das die bauliche Substanz vor dem geplanten Umbau (Dauer: ca. 10 Jahre) vollständig dokumentiert. Diese digitale Bestandsaufnahme dient als unverzichtbare Grundlage für die Sanierungsplanung und ermöglicht es, das Museum auch während der Schließung virtuell zu besuchen.
Erkunden Sie die digitalisierten Standorte des Stadtmuseums Berlin in immersiven 360°-Rundgängen.
Ein ganzes Stockwerk mit der Ausstellung „Berlin Global" des Stadtmuseums Berlin. Auf über 4.000 m² werden Themen wie Weltdenken, Grenzen, Vergnügen und Revolution multimedial inszeniert.




Das Ephraim-Palais, eines der schönsten Rokoko-Gebäude Berlins, beherbergt wechselnde Ausstellungen zur Berliner Kulturgeschichte. Der Matterport-Rundgang erfasst alle Etagen und den markanten Treppenaufgang.

Die Sonderausstellung „BerlinZeit – Chaos und Aufbruch" im Märkischen Museum und in der Nikolaikirche zeigt Berlins turbulente Geschichte. Linsenspektrum digitalisierte die gesamte Ausstellung mit interaktiven Rundgängen.



Die vollständige 3D-Erfassung des Märkischen Museums vom Keller bis zur Turmspitze – ein gigantisches Digitalisierungsprojekt. Das Museum befindet sich derzeit im Umbau (ca. 10 Jahre) und wird grundlegend saniert.



Das Knoblauchhaus im Nikolaiviertel ist eines der wenigen erhaltenen Berliner Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Es zeigt die Wohnkultur der Biedermeierzeit und gehört zum Verbund des Stadtmuseums Berlin.
Die Nikolaikirche ist das älteste erhaltene Bauwerk Berlins (um 1230). Als Teil des Stadtmuseums Berlin beherbergt sie Ausstellungen zur Stadtgeschichte und beeindruckt mit ihrer gotischen Architektur.

Die spektakuläre Ausstellung in Berlins ältestem Bauwerk – mit farbigen Kunstinstallationen, interaktiven Stationen und der historischen Glocke.




Über 4.000 m² Ausstellungsfläche mit den Themen Weltdenken, Revolution, Grenzen, Vergnügen und Berlin-Bilder – vollständig als 3D-Rundgang erfasst.

Multimediale Inszenierung der Berliner Umbrüche

Berlins Teilung und Nachtleben im Dialog

Großformatige Murals und interaktive Stationen zur globalen Vernetzung Berlins
Die 3D-Erfassung dokumentiert den Gebäudekomplex vor dem geplanten Umbau und schafft ein digitales Archiv der baulichen Substanz.

Vollständiger 3D-Aufriss des historischen Gebäudekomplexes

Detailerfassung der historischen Dachkonstruktion

Millimetergenaue Dokumentation für die Sanierungsplanung
Das Märkische Museum wird derzeit grundlegend saniert. Die 3D-Erfassung durch Linsenspektrum sichert den baulichen Bestand digital und dient als Planungsgrundlage für den Umbau. Der virtuelle Rundgang ist aufgrund der laufenden Bauarbeiten nicht öffentlich zugänglich.
Das Ephraim-Palais an der Ecke Poststraße/Mühlendamm gilt als eines der schönsten historischen Gebäude Berlins. Erbaut 1762–1766 für den Münzpächter Veitel Heine Ephraim, beeindruckt es mit seiner geschwungenen Fassade und dem prachtvollen Treppenhaus.
Der Matterport-Rundgang erfasst alle Ausstellungsetagen und macht die wechselnden Ausstellungen zur Berliner Kulturgeschichte weltweit zugänglich. Die besondere Herausforderung: Die geschwungenen Räume und das ovale Treppenhaus erforderten eine besonders sorgfältige Scan-Planung.
Zum Portfolio-Eintrag

Die um 1230 errichtete Nikolaikirche ist das älteste erhaltene Bauwerk Berlins. Als Teil des Stadtmuseums beherbergt sie Ausstellungen zur mittelalterlichen Stadtgeschichte und beeindruckt mit ihrer gotischen Architektur und dem markanten Doppelturm.
Zum Portfolio-Eintrag Nikolaikirche800 Jahre Berliner Stadtgeschichte – digital bewahrt
Begehung aller Standorte, Abstimmung mit Kuratoren und Haustechnik. Definition der Scan-Bereiche unter Berücksichtigung empfindlicher Exponate.
Einsatz von Matterport Pro2 und Leica BLK360 für die millimetergenaue Erfassung. Spezielle Beleuchtungskonzepte für historische Räume.
Zusammenführung der Scan-Daten, Farbkorrektur und Optimierung. Prüfung auf Vollständigkeit und Genauigkeit mit dem Museumsteam.
Bereitstellung der virtuellen Rundgänge auf der Museums-Website. Integration von Informationspunkten, Multimedia-Inhalten und barrierefreier Navigation.
Einzelne Projekte des Stadtmuseums Berlin in unserem Portfolio
Die Digitalisierung von Museumsräumen bietet weit mehr als nur einen virtuellen Ersatz für den physischen Besuch. Für das Stadtmuseum Berlin ergeben sich konkrete Vorteile: Internationale Besucher können die Ausstellungen vorab erkunden und ihren Besuch gezielt planen. Schulklassen und Universitäten nutzen die Rundgänge für den digitalen Unterricht. Und während des Umbaus des Märkischen Museums bleibt das Gebäude virtuell zugänglich.
Linsenspektrum setzt bei der Museumsdigitalisierung auf höchste Qualitätsstandards: HDR-Fotografie für originalgetreue Farbwiedergabe, Lidar-Scanning für millimetergenaue Raumgeometrie und professionelle Nachbearbeitung für ein nahtloses Besuchserlebnis. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Berlin zeigt, wie moderne 3D-Technologie kulturelles Erbe für kommende Generationen bewahren und weltweit zugänglich machen kann.
Mit über 15.000 m² digitalisierter Museumsfläche allein für das Stadtmuseum Berlin gehört dieses Projekt zu den umfangreichsten Museumsdigitalisierungen in Deutschland. Von der Nikolaikirche (um 1230) über das barocke Ephraim-Palais bis zur zeitgenössischen Ausstellung „Berlin Global" – Linsenspektrum macht 800 Jahre Berliner Geschichte digital erlebbar.
Wir digitalisieren Museen, Ausstellungen und Kultureinrichtungen jeder Größe – von der Einzelausstellung bis zum kompletten Museumsverbund.
Bei Museumsverbünden mit mehreren Standorten spart ein einheitlicher Workflow erheblich Zeit bei der Nachbearbeitung.
Historische Kellersysteme mit niedrigen Decken erfordern eine angepasste Stativhöhe für den Scanner.
Extrem verwinkelte Grundrisse brauchen eine höhere Scandichte, um Alignment-Fehler zu vermeiden.
Die Weiterentwicklung von Pro2 zu Pro3 über die Jahre zeigt sich besonders in dunklen Kellerräumen.
Bei Langzeitprojekten über 8 Jahre ist eine saubere Versionierung der Rundgänge unverzichtbar.
Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich. Schildern Sie uns Ihr Projekt – wir melden uns persönlich mit den nächsten Schritten.

Geschäftsführer, Linsenspektrum Agentur