Facility Management
Den aufgenommenen Bestand digital verwalten und Räume sowie betroffene Bereiche eindeutig zuordnen.
LINSENSPEKTRUM / Bestandsvermessung / Scan-to-CAD
STRABAG
Von der Matterport-Pro3-Aufnahme
zur geometrischen Arbeitsgrundlage.
Schematische CAD-Animation · keine Original-Projektpläne
01 / Der Auftrag
Für STRABAG hat LINSENSPEKTRUM Gebäudebereiche mit der Matterport Pro3 erfasst und daraus aktuelle CAD-Gebäudepläne erstellt. Die Aufnahme war damit von Anfang an auf die spätere Planableitung ausgerichtet.
Facility Management, Umbau und Sanierung benötigen unterschiedliche Informationen, greifen aber auf dasselbe Gebäude zu. Ein nachvollziehbarer Bestandsplan schafft dafür einen gemeinsamen geometrischen Ausgangspunkt.
02 / Der Weg zu den CAD-Unterlagen
Welche Gebäudebereiche werden gebraucht? Welche Planinhalte sind relevant? Und in welcher Form sollen Verwaltung oder Planungsbüro die Unterlagen weiterverwenden? Diese Fragen bestimmen den Aufnahmeumfang und den nötigen Detailgrad.
Die Pro3-Aufnahme muss die benötigten räumlichen Beziehungen nachvollziehbar festhalten. Aufnahmefolge und Übergänge werden für die geplante CAD-Auswertung organisiert. Ein rein auf virtuelle Besichtigung ausgerichteter Rundgang ist nicht automatisch dieselbe Leistung.
Die erfassten Daten werden strukturiert ausgewertet und als CAD-Bestandspläne ausgearbeitet. Ein Matterport-Modell ist dabei die Erfassungsgrundlage, nicht bereits der fertige Plan. Die Scan-to-CAD-Leistung umfasst diesen gesonderten Übergang.
Die digitalen Unterlagen müssen für den vereinbarten Folgeprozess verständlich und weiterverwendbar sein. Der dargestellte Umfang und der Aufnahmezustand bleiben nachvollziehbar, damit spätere Änderungen gezielt geprüft und fortgeschrieben werden können.
03 / Fachliche Anforderungen
Bei vergleichbaren Bestandsprojekten können wiederkehrende Raumfolgen, symmetrische Flure und eingeschränkte Sichtbeziehungen die räumliche Zuordnung erschweren. Darum gehören überlappende Positionen und überprüfte Verbindungen zur Aufnahmeplanung.
Spiegel und Glas stellen andere Anforderungen als matte, gut erkennbare Oberflächen. Eine überzeugende Bilddarstellung ist noch kein Nachweis, dass jeder sichtbare Bereich geometrisch gleich verlässlich erfasst wurde. Für Planunterlagen zählt die Eignung der Daten im vereinbarten Umfang.
Genauigkeit und Detailtiefe werden deshalb für den jeweiligen Verwendungszweck abgestimmt. Ein Gerätewert allein beschreibt nicht die Qualität des ausgearbeiteten CAD-Plans.
04 / Das Ergebnis
Den aufgenommenen Bestand digital verwalten und Räume sowie betroffene Bereiche eindeutig zuordnen.
Mit einem gemeinsamen geometrischen Ausgangsstand in die weitere Planung und Abstimmung gehen.
Spätere bauliche Veränderungen prüfen und die digitalen Unterlagen gezielt aktualisieren.
Was wir aus diesem Projekt ableiten
Der STRABAG-Auftrag zeigt den Unterschied zwischen einer räumlichen Präsentation und einer für die Planerstellung konzipierten Bestandserfassung. Entscheidend ist, dass Aufnahme und Auswertung auf dasselbe Ziel ausgerichtet werden.
Für ähnliche Projekte stimmen wir die benötigten Unterlagen deshalb möglichst früh mit den späteren Nutzern ab. So wird nicht erst nach dem Scan entschieden, welche Informationen in der Zeichnung fehlen.
Original-Projektpläne und interne Modelle werden hier nicht veröffentlicht. Unsere CAD-Musterunterlagen zeigen unabhängig davon mögliche Planinhalte und Ausgabeformen.
Für Ihr Bestandsprojekt
Wir haben Gebäudebereiche mit Matterport Pro3 räumlich erfasst und daraus aktuelle CAD-Gebäudepläne ausgearbeitet. Aufnahme und Planerstellung waren auf eine gemeinsame geometrische Grundlage für die weitere Nutzung ausgerichtet.
Hilfreich sind vorhandene Pläne, die ungefähre Größe und Nutzung des Gebäudes, zugängliche Bereiche sowie der Verwendungszweck der neuen Unterlagen. Gemeinsam legen wir Planarten, Inhalte, Detailgrad und Ausgabeformate fest.
Das prüfen wir anhand der vorhandenen Daten und des Planbedarfs. Ein visuell begehbarer Rundgang ist nicht automatisch eine vollständige geometrische Aufnahme. Fehlende Bereiche, Abschattungen oder unzureichend erfasste Anschlüsse können eine Ergänzungsaufnahme erforderlich machen.
Die räumlichen Daten werden ausgewertet und die vereinbarte Geometrie zeichnerisch in CAD übertragen. Planstruktur, Bemaßung und Detaillierung richten sich nach dem abgestimmten Auftrag. Der nutzbare Bestandsplan ist ein eigener Bearbeitungsschritt und nicht nur ein Bildexport des Rundgangs.
Das hängt vom vorgesehenen Einsatz ab. Eine Übersichtsplanung stellt andere Anforderungen als die Detailplanung eines Bauteilanschlusses. Wir stimmen Genauigkeit, Kontrollbedarf und Aufnahmeverfahren auf diesen Zweck ab, statt einen Gerätekennwert pauschal als Genauigkeit jedes fertigen Plans auszugeben.
Bei vergleichbaren Bestandsaufnahmen werden reflektierende Flächen und ähnliche Raumfolgen bereits in der Scanplanung berücksichtigt. Nachvollziehbare Übergänge, geeignete Scanpositionen und die Kontrolle räumlicher Anschlüsse helfen, die Daten richtig zuzuordnen. Nicht zuverlässig erfasste Geometrie darf nicht allein aus dem sichtbaren Panoramabild als gesichert übernommen werden.
Je nach Aufnahme und vereinbartem Leistungsumfang lassen sich beispielsweise Grundrisse und Schnitte ausarbeiten. CAD-Ausgabe, Layerstruktur und zusätzliche PDF-Unterlagen stimmen wir mit dem späteren Nutzer ab. Die verlinkten Musterunterlagen zeigen mögliche Darstellungen, nicht vertrauliche STRABAG-Projektpläne.
Nicht grundsätzlich. Zugänge, betriebliche Abläufe und mögliche Aufnahmefenster müssen jedoch abgestimmt werden. Möbel, Anlagen und laufender Betrieb können Sichtbereiche verdecken. Welche Geometrie zugänglich sein muss und welche Einschränkungen dokumentiert werden, klären wir vor Ort beziehungsweise in der Vorbereitung.
Räume und Gebäudebereiche lassen sich auf eine gemeinsame geometrische Grundlage beziehen. Das erleichtert die Vorbereitung von Maßnahmen und die Abstimmung zwischen Betreiber, Planer und Gewerken. Voraussetzung bleibt, dass Umfang und Aktualität der Unterlagen für die jeweilige Aufgabe geeignet sind.
Nein. Eine interne Bestandsdokumentation setzt keine öffentliche Veröffentlichung voraus. Nutzerkreis, Übergabe, Bereitstellung und Vorhaltezeit werden projektbezogen abgestimmt. Die internen Modelle und Originalpläne dieser STRABAG-Referenz werden hier nicht gezeigt.
Geänderte Bereiche werden erneut geprüft und bei Bedarf aufgenommen. Anschließend kann der vorhandene Planstand gezielt fortgeschrieben werden. Ein abgestimmter Änderungsumfang und eindeutig bezeichnete Planstände helfen, alte und neue Informationen auseinanderzuhalten.
Nein. Sie dokumentieren die erfasste Geometrie im vereinbarten Umfang. Tragwerksbewertung, technische Bemessung, fachliche Planung und Genehmigungen bleiben Aufgabe der jeweils verantwortlichen Fachdisziplinen.
Bestandsvermessung & CAD-Planerstellung
Nennen Sie uns Gebäude, vorhandene Unterlagen und den vorgesehenen Einsatz. Wir stimmen die Erfassung auf die benötigten CAD-Ausgaben ab.
Bestandsvermessung anfragen →