Ein GeoTIFF ist ein georeferenziertes Rasterbild – ein Luftbild oder eine Karte mit eingebetteten Koordinaten. Das bedeutet: Jeder Pixel hat eine exakte geografische Position (Längen- und Breitengrad oder UTM-Koordinaten). GeoTIFF-Dateien können direkt in GIS-Software (QGIS, ArcGIS) und CAD-Programme importiert werden.
GeoTIFFs entstehen typischerweise aus Drohnenkartierungen: Hunderte überlappende Luftbilder werden in einer Photogrammetrie-Software (DJI Terra, Agisoft Metashape) zu einem verzerrungsfreien, georeferenzierten Orthomosaik zusammengefügt. Mit RTK-Positionierung erreicht das GeoTIFF eine Genauigkeit von 1–3 cm.
GeoTIFFs werden in der Bauvermessung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Stadtplanung eingesetzt. Sie sind die Grundlage für Flächenberechnungen, Volumenermittlungen und Baufortschrittsdokumentation. Linsenspektrum liefert GeoTIFFs aus Drohnenkartierungen mit dem DJI Matrice 4E und Matrice 400 + Zenmuse L3.
Ein normales TIFF ist ein Bild ohne geografische Referenz. Ein GeoTIFF enthält eingebettete Koordinaten (Projektion, Auflösung, Ursprung), sodass jeder Pixel eine exakte geografische Position hat.
QGIS (kostenlos), ArcGIS, AutoCAD Map 3D, Civil 3D, Global Mapper. Auch Google Earth Pro kann GeoTIFFs importieren.
Typischerweise 2–5 cm/Pixel aus 80 m Flughöhe. Das bedeutet: Auf dem Orthomosaik sind Details von 5 cm erkennbar – Risse in Asphalt, einzelne Pflanzen, Markierungen.
Ja, AutoCAD Map 3D und Civil 3D können GeoTIFFs direkt importieren. Auch über QGIS kann man GeoTIFFs in DWG-kompatible Formate konvertieren.
Unsere Experten beraten Sie gerne zu diesem Thema und finden die passende Lösung für Ihr Projekt.
Projekt konfigurieren