Schwerin verbindet Verwaltungs-, Kultur- und Wohngebäude mit historischer Bausubstanz, Seenlage, Tourismus und kleineren Gewerbestandorten. Repräsentative Bestände und alltäglich genutzte Gebäude stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an Öffentlichkeit und Dokumentation.
Bei Schweriner Gebäuden mit repräsentativen Hauptteilen, Seitenflügeln und späteren Ergänzungen wird ein abgestimmtes Planpaket benötigt, um Höhen und Erschließung zusammenzuführen. Planliste und Gebäudekennungen werden vor der Ableitung verbindlich festgelegt.
Bei historischen oder öffentlich genutzten Objekten müssen Besucherbetrieb, Schutzbedarf und begrenzte Zugangspunkte zusammen geplant werden. In Wohn- und Verwaltungsbeständen stehen dagegen wiederkehrende Grundrisse und aktuelle Umbauzustände im Fokus.
Für Schwerin werden Publikumszeiten, Schlüsselbereiche, schutzbedürftige Oberflächen und gegebenenfalls wetterabhängige Außenanteile vorab getrennt betrachtet. Bei mehreren Baukörpern erhält jeder Abschnitt eine klare Kennung für Aufnahme und Übergabe.