Linsenspektrum hat 8 bedeutende Berliner Kulturinstitutionen mit professionellen Matterport-Rundgängen digital erfasst. Von der Nikolaikirche bis zum Humboldt Forum – Berlins Geschichte und Kultur sind jetzt weltweit virtuell erlebbar.
Das Humboldt Forum als digitales Herzstück – Berlins bedeutendstes Kulturprojekt der letzten Jahrzehnte.

Humboldt Forum Berlin
Das Humboldt Forum ist eines der bedeutendsten Kulturprojekte Berlins. Linsenspektrum hat die Ausstellung "Berlin Global" mit einem professionellen Matterport-Rundgang digital erfasst und weltweit zugänglich gemacht.
Die interaktive Ausstellung zeigt Berlin als globale Stadt – vernetzt mit der Welt, geprägt von Migration, Handel und kulturellem Austausch. Der virtuelle Rundgang ermöglicht es Besuchern aus aller Welt, diese einzigartige Ausstellung zu erleben.
8 Institutionen, eine Mission: Berlins Kulturerbe für die digitale Welt zugänglich machen.
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch eine der kulturell reichsten und vielfältigsten Metropolen der Welt. Mit einer unvergleichlichen Dichte an Museen, historischen Gedenkstätten, architektonischen Meisterwerken und interaktiven Ausstellungen zieht die Stadt an der Spree jährlich Millionen von Besuchern aus allen Teilen der Erde an. Die Bewahrung dieses immensen kulturellen Erbes stellt im 21. Jahrhundert eine besondere Herausforderung dar. Linsenspektrum hat es sich zur zentralen Aufgabe gemacht, dieses einzigartige Kulturerbe durch modernste digitale Technologien zu bewahren, zu dokumentieren und für ein globales Publikum grenzenlos zugänglich zu machen.
In einer Zeit, in der die Digitalisierung alle Lebensbereiche durchdringt, gewinnt die virtuelle Repräsentation von Kulturstätten zunehmend an Bedeutung. Mit hochprofessionellen Matterport-Rundgängen und fortschrittlichster 360°-Technologie haben wir bereits acht der bedeutendsten Berliner Kulturinstitutionen digital erfasst. Von der altehrwürdigen Nikolaikirche – dem ältesten noch erhaltenen Bauwerk Berlins, das die mittelalterlichen Wurzeln der Stadt bezeugt – bis hin zum hochmodernen Humboldt Forum, das als neues kulturelles Herzstück der Metropole fungiert: Jede dieser herausragenden Einrichtungen erhält durch unsere Arbeit einen maßgeschneiderten, immersiven virtuellen Rundgang. Diese digitalen Zwillinge vermitteln die Geschichte, die architektonischen Besonderheiten und die kulturelle Bedeutung der jeweiligen Orte auf eine beispiellos authentische und interaktive Weise.
Unsere hochauflösenden virtuellen Rundgänge für Berliner Kultureinrichtungen eröffnen völlig neue Dimensionen der Kulturvermittlung. Sie ermöglichen es Menschen aus aller Welt, Berlins faszinierende Geschichte und lebendige Kultur hautnah zu erleben – völlig unabhängig von individuellen Reisemöglichkeiten, physischen Barrieren, körperlichen Einschränkungen oder geografischer Entfernung. Ein Schüler in Tokio kann so die Gedenkstätte Berliner Mauer erkunden, während ein Architekturstudent in New York die Details des Kronprinzenpalais studiert. Gleichzeitig steigern diese digitalen Erlebnisse die Sichtbarkeit der Institutionen im hart umkämpften digitalen Raum signifikant, wecken das Interesse an einem physischen Besuch und generieren somit nachweislich zusätzliche Besucherströme vor Ort.
Das kulturelle Erbe Berlins ist geprägt von einer wechselvollen, oft dramatischen Geschichte. Zerstörung, Teilung und Wiederaufbau haben tiefe Spuren im Stadtbild hinterlassen. Genau diese historische Dichte macht die Dokumentation und Bewahrung der verbliebenen und rekonstruierten Kulturstätten so essenziell. Die digitale Erfassung mittels 3D-Scans und 360-Grad-Fotografie bietet hierbei einen unschätzbaren Mehrwert. Sie friert den aktuellen Zustand eines Gebäudes oder einer Ausstellung in der Zeit ein und schafft ein digitales Archiv von unschätzbarem Wert für zukünftige Generationen, Historiker und Restauratoren.
Darüber hinaus demokratisiert die Digitalisierung den Zugang zu Kultur und Bildung. Nicht jeder hat die finanziellen Mittel oder die physische Möglichkeit, nach Berlin zu reisen. Virtuelle Rundgänge bauen diese Hürden ab und schaffen eine inklusive Form der kulturellen Teilhabe. Museen und Gedenkstätten können ihren Bildungsauftrag somit weit über die physischen Grenzen ihrer Gebäude hinaus erfüllen und ein globales Publikum erreichen. Dies ist besonders für eine Stadt wie Berlin, deren Geschichte von internationaler Relevanz ist, von entscheidender Bedeutung.
Ein weiterer entscheidender Aspekt ist der Schutz empfindlicher Exponate und historischer Bausubstanz. Durch die Bereitstellung eines hochdetaillierten digitalen Zwillings können Forscher und Interessierte Objekte und Räume studieren, ohne sie physisch zu belasten. Dies trägt maßgeblich zum Erhalt fragiler Kulturgüter bei, während gleichzeitig der Zugang zu ihnen für die Öffentlichkeit erweitert wird. Die Symbiose aus Denkmalschutz und digitaler Innovation findet hier ihre perfekte Ausprägung.
Die Erstellung eines hochwertigen virtuellen Rundgangs für eine Kulturinstitution erfordert ein Höchstmaß an technischer Expertise, Sorgfalt und ästhetischem Gespür. Bei Linsenspektrum setzen wir auf einen bewährten, mehrstufigen Prozess, der höchste Qualität und Detailtreue garantiert. Der erste Schritt besteht in einer umfassenden Vor-Ort-Begehung und detaillierten Planung. Gemeinsam mit den Kuratoren und Verantwortlichen der jeweiligen Einrichtung definieren wir die wichtigsten Bereiche, Exponate und die narrative Struktur des geplanten Rundgangs.
Für die eigentliche Datenerfassung nutzen wir modernste Laserscanner und hochauflösende 360-Grad-Kameras, wie beispielsweise die Matterport Pro3. Diese Technologie ermöglicht es uns, selbst komplexe architektonische Strukturen und weitläufige Ausstellungsräume mit millimetergenauer Präzision dreidimensional zu erfassen. Je nach Größe des Objekts können dabei Hunderte oder gar Tausende von Scan-Positionen erforderlich sein, um eine lückenlose und hochauflösende Abdeckung zu gewährleisten. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir dabei den Lichtverhältnissen, um die oft sensible Atmosphäre in Museen und historischen Gebäuden authentisch einzufangen.
Nach der Datenerfassung folgt die aufwendige Postproduktion. Die gesammelten Scandaten werden zu einem nahtlosen, navigierbaren 3D-Modell zusammengefügt. In diesem Schritt integrieren wir auch multimediale Zusatzinformationen – sogenannte Infopunkte oder Mattertags. Diese können Texte, hochauflösende Detailfotos, Audio-Guides oder Videos enthalten und reichern den visuellen Rundgang mit wertvollem Kontextwissen an. So entsteht nicht nur ein visuelles Abbild, sondern eine interaktive, multimediale Wissensplattform, die den physischen Besuch nicht nur ersetzt, sondern in vielerlei Hinsicht sogar erweitert.
Unsere Referenzen in Berlin sprechen für sich und demonstrieren die Vielseitigkeit unserer digitalen Lösungen. Ein herausragendes Beispiel ist unsere Arbeit im Humboldt Forum, einem der ambitioniertesten Kulturprojekte Europas. Hier haben wir unter anderem die Ausstellung "Berlin Global" digitalisiert. Der virtuelle Rundgang fängt die komplexe, interaktive Natur der Ausstellung perfekt ein und ermöglicht es den Nutzern, die vielfältigen Verflechtungen Berlins mit der Welt vom heimischen Bildschirm aus zu erkunden. Die Integration zahlreicher Infopunkte macht den digitalen Besuch zu einem tiefgreifenden Bildungserlebnis.
Ein völlig anderes, aber ebenso faszinierendes Projekt war die Digitalisierung der Nikolaikirche im Herzen des Nikolaiviertels. Als ältestes intaktes Kirchengebäude Berlins stellt sie besondere Anforderungen an die Erfassung. Die gotische Architektur, die hohen Gewölbe und die historischen Artefakte erforderten eine extrem präzise Scan-Technik. Das Ergebnis ist ein atemberaubender digitaler Zwilling, der es ermöglicht, die architektonischen Details der Kirche aus Perspektiven zu betrachten, die dem normalen Besucher vor Ort oft verborgen bleiben.
Auch das Märkische Museum, das Stammhaus der Stiftung Stadtmuseum Berlin, gehört zu unseren herausragenden Projekten. Hier lag die Herausforderung darin, die enorme Vielfalt der stadtgeschichtlichen Sammlung digital abzubilden. Der virtuelle Rundgang durch die Ausstellung "Chaos und Aufbruch" dokumentiert eindrucksvoll die bewegte Geschichte Berlins und macht die wertvollen Exponate für ein weltweites Publikum zugänglich. Diese Projekte zeigen eindrucksvoll, wie flexibel und leistungsstark unsere Technologie bei der Erfassung unterschiedlichster kultureller Kontexte ist.
Die Implementierung eines virtuellen Rundgangs bietet Kulturinstitutionen eine Vielzahl von strategischen und operativen Vorteilen. An erster Stelle steht die signifikante Erhöhung der Reichweite. Ein digitaler Zwilling ist 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche weltweit verfügbar. Er überwindet physische und geografische Grenzen und öffnet die Türen der Institution für ein globales Publikum. Dies ist besonders relevant für internationale Touristen, die ihren Berlin-Besuch planen und sich vorab inspirieren lassen möchten.
Darüber hinaus dienen virtuelle Rundgänge als äußerst effektives Marketinginstrument. Sie bieten einen faszinierenden Vorgeschmack auf das reale Erlebnis und wecken die Neugier der Betrachter. Studien zeigen, dass Nutzer, die einen hochwertigen virtuellen Rundgang erlebt haben, eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, die Einrichtung auch physisch zu besuchen. Der digitale Zwilling fungiert somit als starker Konversionsmotor, der Online-Interesse in reale Besucherzahlen übersetzt.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt im Bereich der Barrierefreiheit und Inklusion. Historische Gebäude und denkmalgeschützte Strukturen sind oft nur schwer oder gar nicht barrierefrei umzugestalten. Ein virtueller Rundgang ermöglicht es Menschen mit körperlichen Einschränkungen, diese Orte dennoch in ihrer Gänze zu erleben. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer inklusiveren Kulturlandschaft, in der kulturelle Teilhabe nicht an physische Voraussetzungen geknüpft ist.
Zudem bieten virtuelle Rundgänge innovative Möglichkeiten für die Bildungsarbeit. Schulen und Universitäten können die digitalen Zwillinge in ihren Unterricht integrieren und so interaktive, ortsunabhängige Lernerlebnisse schaffen. Die Möglichkeit, multimediale Inhalte wie Arbeitsblätter, Quizze oder vertiefende Videos direkt in den Rundgang einzubinden, macht ihn zu einem mächtigen pädagogischen Werkzeug. Auch für die interne Dokumentation, für Restaurierungsplanungen oder als digitales Archiv für temporäre Ausstellungen sind die hochpräzisen 3D-Modelle von unschätzbarem Wert.
Die Technologie im Bereich der virtuellen Rundgänge und der 3D-Erfassung entwickelt sich rasant weiter. Bei Linsenspektrum evaluieren und integrieren wir kontinuierlich neue Innovationen, um unseren Kunden stets die bestmöglichen Lösungen bieten zu können. Ein spannendes Feld ist die zunehmende Integration von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Durch die Nutzung von VR-Brillen wird das Erlebnis des virtuellen Rundgangs noch immersiver; der Nutzer hat das Gefühl, physisch im Raum präsent zu sein.
Auch die Einbindung von Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnet faszinierende neue Perspektiven. KI-gestützte Systeme können beispielsweise automatisiert Metadaten zu Exponaten generieren, personalisierte Touren basierend auf den Interessen des Nutzers zusammenstellen oder sogar interaktive, virtuelle Avatare als Guides durch die Ausstellung führen. Diese Entwicklungen werden die Art und Weise, wie wir Kultur digital erleben und vermitteln, in den kommenden Jahren grundlegend verändern.
Ein weiterer Trend ist die Verknüpfung von virtuellen Rundgängen mit E-Commerce-Funktionen. Museen können beispielsweise ihre Museumsshops in den digitalen Zwilling integrieren, sodass Nutzer während des Rundgangs direkt Ausstellungskataloge, Repliken oder Souvenirs erwerben können. Auch die Möglichkeit, Tickets für den physischen Besuch direkt aus dem virtuellen Erlebnis heraus zu buchen, bietet großes Potenzial zur Steigerung der Einnahmen und zur Optimierung der Customer Journey.
Die Zukunft der Kulturvermittlung ist zweifellos hybrid. Der physische Besuch vor Ort wird durch das auratische Erlebnis des Originals immer unersetzlich bleiben. Doch der digitale Zwilling ergänzt, erweitert und bereichert dieses Erlebnis auf vielfältige Weise. Er dient als Vorbereitung, als Nachbereitung, als barrierefreie Alternative und als globales Schaufenster. Linsenspektrum ist stolz darauf, an der Spitze dieser Entwicklung zu stehen und die Berliner Kulturlandschaft aktiv auf ihrem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten.
Die Geschichte der digitalen Erfassung von Kulturgütern ist geprägt von einer rasanten technologischen Evolution. In den Anfängen der Digitalisierung beschränkte man sich zumeist auf zweidimensionale Fotografien und einfache, statische Webpräsenzen. Diese Methoden boten zwar einen ersten visuellen Eindruck, konnten jedoch die räumliche Tiefe, die architektonische Komplexität und die auratische Wirkung historischer Räume nicht im Ansatz vermitteln. Mit dem Aufkommen der ersten 360-Grad-Panoramafotografien wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Immersion getan, doch auch diese Technik stieß schnell an ihre Grenzen, da sie dem Nutzer keine echte Bewegungsfreiheit im Raum ermöglichte.
Der eigentliche Paradigmenwechsel vollzog sich mit der Einführung von Laserscanning-Technologien und photogrammetrischen Verfahren, die es ermöglichten, echte dreidimensionale Modelle von Gebäuden und Objekten zu erstellen. Diese frühen 3D-Modelle waren jedoch oft extrem datenintensiv, erforderten spezielle Software zur Betrachtung und waren für den durchschnittlichen Internetnutzer kaum zugänglich. Erst die Entwicklung von Plattformen wie Matterport, die hochpräzise 3D-Scans mit intuitiver Web-Navigation und Cloud-basiertem Hosting kombinierten, brachte den Durchbruch für die breite Anwendung im Kultursektor.
Heute stehen wir an der Schwelle zur nächsten technologischen Revolution. Die Integration von Künstlicher Intelligenz in den Scan- und Postproduktionsprozess ermöglicht eine noch schnellere und präzisere Erstellung von digitalen Zwillingen. KI-Algorithmen können beispielsweise automatisch Störfaktoren wie Reflexionen in Vitrinen herausrechnen, die Beleuchtung optimieren und sogar fehlende Bildinformationen intelligent ergänzen. Darüber hinaus ermöglichen moderne WebGL-Technologien eine flüssige und hochauflösende Darstellung komplexer 3D-Modelle direkt im Browser, ohne dass der Nutzer zusätzliche Plugins oder Software installieren muss. Diese nahtlose Zugänglichkeit ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg virtueller Rundgänge in der Kulturvermittlung.
Ein oft übersehener, aber hochaktueller Anwendungsbereich für hochauflösende 3D-Scans und virtuelle Rundgänge ist die Provenienzforschung. In einer Zeit, in der die Herkunft von Kulturgütern, insbesondere aus kolonialen Kontexten oder aus der Zeit des Nationalsozialismus, intensiv und kritisch diskutiert wird, bieten digitale Zwillinge wertvolle Werkzeuge für Forscher weltweit. Durch die detaillierte digitale Erfassung von Objekten und ihren Ausstellungszusammenhängen können Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern gemeinsam an der Erforschung der Objektbiografien arbeiten, ohne dass die fragilen Originale transportiert werden müssen.
Darüber hinaus spielen digitale Repräsentationen eine zunehmend wichtige Rolle in Restitutionsdebatten. Wenn ein physisches Objekt an seine rechtmäßigen Eigentümer oder in sein Ursprungsland zurückgegeben wird, kann ein hochpräziser digitaler Zwilling im Museum verbleiben. Dieser digitale Stellvertreter ermöglicht es der Institution, die Geschichte des Objekts, seine Bedeutung für die Sammlung und den Prozess der Restitution weiterhin zu dokumentieren und zu vermitteln. So entsteht eine neue Form der digitalen Erinnerungskultur, die den Verlust des physischen Originals kompensiert und gleichzeitig den ethischen Anforderungen einer modernen Museumsarbeit gerecht wird.
Linsenspektrum unterstützt Kultureinrichtungen aktiv bei diesen sensiblen Prozessen. Unsere hochauflösenden Scans erfassen nicht nur die äußere Form eines Objekts, sondern auch feinste Oberflächenstrukturen, Materialbeschaffenheiten und Gebrauchsspuren, die für die Provenienzforschung von entscheidender Bedeutung sein können. Durch die Verknüpfung des 3D-Modells mit umfangreichen Datenbanken und Forschungsberichten über unsere interaktiven Infopunkte schaffen wir umfassende digitale Dossiers, die die Transparenz und internationale Zusammenarbeit in der Provenienzforschung maßgeblich fördern.
Die Erstellung eines professionellen virtuellen Rundgangs ist zweifellos mit einer initialen Investition verbunden. Für viele, oft öffentlich geförderte Kultureinrichtungen stellt sich daher die Frage nach der ökonomischen Rentabilität und den Möglichkeiten der Refinanzierung. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass sich diese Investition in der Regel schnell amortisiert und langfristig sogar neue Einnahmequellen erschließen kann. Der offensichtlichste ökonomische Effekt ist die Steigerung der physischen Besucherzahlen. Wie bereits erwähnt, fungieren virtuelle Rundgänge als hochwirksame Marketinginstrumente, die das Interesse potenzieller Besucher wecken und sie zu einem Ticketkauf animieren.
Darüber hinaus eröffnen digitale Zwillinge völlig neue Möglichkeiten der Monetarisierung. Immer mehr Museen experimentieren erfolgreich mit kostenpflichtigen digitalen Führungen. Dabei führt ein Kurator oder Museumspädagoge eine Gruppe von Online-Besuchern live durch den virtuellen Rundgang, erklärt die Exponate und beantwortet Fragen im Chat. Diese Form der digitalen Kulturvermittlung erfreut sich insbesondere bei internationalen Zielgruppen, Schulklassen oder Unternehmen, die nach innovativen Teambuilding-Events suchen, großer Beliebtheit. Sie ermöglicht es den Institutionen, Einnahmen zu generieren, ohne an physische Kapazitätsgrenzen oder Öffnungszeiten gebunden zu sein.
Ein weiteres vielversprechendes Geschäftsmodell ist die Lizenzierung von hochauflösenden 3D-Daten für kommerzielle Zwecke. Filmproduktionen, Spieleentwickler oder Verlage haben oft einen großen Bedarf an authentischen historischen Kulissen oder Objekten. Durch die Bereitstellung ihrer digitalen Zwillinge gegen eine Lizenzgebühr können Kultureinrichtungen zusätzliche Einnahmen generieren und gleichzeitig die Sichtbarkeit ihrer Sammlung in neuen Medienformaten erhöhen. Linsenspektrum berät seine Kunden umfassend zu diesen ökonomischen Potenzialen und unterstützt sie bei der Entwicklung nachhaltiger digitaler Geschäftsmodelle, die den langfristigen Erfolg ihrer Institution sichern.
In Zeiten des globalen Klimawandels rückt auch die ökologische Nachhaltigkeit des Kulturbetriebs zunehmend in den Fokus. Der internationale Kulturtourismus, der Transport von Kunstwerken für Sonderausstellungen und der Betrieb energieintensiver Museumsgebäude verursachen erhebliche CO2-Emissionen. Virtuelle Rundgänge bieten hier einen wichtigen Ansatzpunkt, um den ökologischen Fußabdruck von Kultureinrichtungen zu reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Indem sie Menschen aus aller Welt ermöglichen, Ausstellungen und historische Stätten digital zu besuchen, reduzieren virtuelle Rundgänge die Notwendigkeit von physischen Reisen. Ein Forscher aus Australien muss nicht mehr zwingend nach Berlin fliegen, um die Architektur des Kronprinzenpalais zu studieren; er kann dies ressourcenschonend vom heimischen Schreibtisch aus tun. Auch für Schulklassen aus dem Umland bietet der digitale Besuch eine umweltfreundliche Alternative zur Anreise mit dem Reisebus. Diese Reduktion der reisebedingten Emissionen ist ein wesentlicher Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie moderner Kulturinstitutionen.
Darüber hinaus können digitale Zwillinge auch bei der Optimierung des Gebäudebetriebs helfen. Die hochpräzisen 3D-Modelle, die bei der Erstellung unserer Rundgänge entstehen, können als Grundlage für Building Information Modeling (BIM) genutzt werden. Sie ermöglichen es Facility Managern, den Energieverbrauch, die Klimatisierung und die Beleuchtung von Museumsgebäuden effizienter zu planen und zu steuern. So trägt die Digitalisierung nicht nur zur Bewahrung des kulturellen Erbes bei, sondern unterstützt auch aktiv den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Linsenspektrum ist sich dieser ökologischen Verantwortung bewusst und setzt bei allen Projekten auf ressourcenschonende Prozesse und Technologien.
Die Digitalisierung von Kultureinrichtungen erfordert mehr als nur technisches Equipment; sie erfordert ein tiefes Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen des Kultursektors. Linsenspektrum bringt genau diese Expertise mit. Mit jahrelanger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Museen, Gedenkstätten und historischen Archiven in Berlin und darüber hinaus haben wir ein feines Gespür für den respektvollen und adäquaten Umgang mit kulturellem Erbe entwickelt.
Unser Team besteht aus hochqualifizierten Experten, die nicht nur die Technik der 3D-Erfassung beherrschen, sondern auch über ein ausgeprägtes ästhetisches Verständnis verfügen. Wir wissen, wie man Licht, Perspektive und Komposition einsetzt, um die einzigartige Atmosphäre eines Raumes digital einzufangen. Darüber hinaus bieten wir einen umfassenden Full-Service-Ansatz: Von der ersten Beratung und Konzeption über die eigentliche Datenerfassung und Postproduktion bis hin zur nahtlosen Integration des fertigen Rundgangs in Ihre Website und Ihre Social-Media-Kanäle begleiten wir Sie bei jedem Schritt.
Wir verstehen, dass jedes Kulturprojekt einzigartig ist. Deshalb bieten wir keine Standardlösungen von der Stange, sondern entwickeln für jeden Kunden ein maßgeschneidertes Konzept, das exakt auf seine spezifischen Ziele, seine Zielgruppe und sein Budget zugeschnitten ist. Ob es sich um eine kleine, temporäre Galerieausstellung oder um ein weitläufiges, historisches Schlossensemble handelt – wir haben die Erfahrung, die Technologie und die Leidenschaft, um Ihr Projekt erfolgreich in die digitale Dimension zu überführen.
Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, das reiche kulturelle Erbe Berlins für die Zukunft zu bewahren und für Menschen auf der ganzen Welt erlebbar zu machen. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch und entdecken Sie die faszinierenden Möglichkeiten, die virtuelle Rundgänge für Ihre Institution bieten. Wir freuen uns darauf, Ihre Visionen digital Wirklichkeit werden zu lassen und Ihr Kulturprojekt auf die globale Bühne des Internets zu heben.
Matterport Pro3 mit bis zu 300 Scan-Positionen für lückenlose 360°-Abdeckung aller Ausstellungsräume.
Einbettung auf der eigenen Website, in Social Media und auf Google Street View für maximale Reichweite.
Virtuelle Rundgänge ermöglichen Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zu Berlins Kulturerbe.
A: Die Dauer hängt stark von der Größe und Komplexität der Einrichtung ab. Für eine durchschnittliche Ausstellung benötigen wir etwa 1-2 Tage für die Aufnahmen vor Ort. Die anschließende Postproduktion und Integration der Infopunkte nimmt in der Regel weitere 3-5 Werktage in Anspruch. Bei sehr großen Objekten wie dem Humboldt Forum kann der Prozess entsprechend länger dauern.
A: Nein, absolut nicht. Die von uns verwendete Matterport-Technologie und unsere Laserscanner arbeiten völlig berührungslos und nutzen unbedenkliches Infrarotlicht sowie Fotografie. Es besteht keinerlei Gefahr für Gemälde, historische Textilien oder andere lichtempfindliche Artefakte. Wir arbeiten stets in enger Abstimmung mit den Restauratoren vor Ort.
A: Wir nutzen sogenannte Mattertags oder Infopunkte. Diese können an beliebigen Stellen im 3D-Modell platziert werden und Texte, Bilder, Audio-Dateien (z.B. bestehende Audio-Guides), Videos oder Links zu weiterführenden Informationen auf Ihrer Website enthalten. So entsteht ein interaktives, multimediales Erlebnis.
A: Virtuelle Rundgänge sind ein hervorragendes Mittel, um physische Barrieren abzubauen. Menschen, die aufgrund von Mobilitätseinschränkungen bestimmte Bereiche eines historischen Gebäudes nicht erreichen können, können diese digital problemlos erkunden. Zudem können wir die Navigation so anpassen, dass sie möglichst intuitiv und zugänglich ist.
A: Die Einbindung ist denkbar einfach und erfolgt in der Regel über einen sogenannten iFrame-Code, ähnlich wie bei einem YouTube-Video. Wir stellen Ihnen diesen Code zur Verfügung, den Ihr Webmaster problemlos in Ihr bestehendes Content-Management-System (CMS) integrieren kann. Der Rundgang wird dann direkt auf Ihrer Seite geladen.
A: Ja, das ist ein sehr beliebter Anwendungsfall. Durch die digitale Erfassung können Sie temporäre Ausstellungen dauerhaft archivieren und auch nach dem physischen Abbau für die Öffentlichkeit, für Forschungszwecke oder als Referenz für zukünftige Projekte zugänglich halten.
A: Wir empfehlen, die Aufnahmen außerhalb der regulären Öffnungszeiten durchzuführen, um eine menschenleere, ungestörte Atmosphäre zu schaffen. Sollten dennoch Personen auf den Aufnahmen zu sehen sein, können wir deren Gesichter im Rahmen der Postproduktion selbstverständlich datenschutzkonform verpixeln.
A: Die Kosten variieren je nach Quadratmeterzahl, Anzahl der gewünschten Infopunkte und spezifischen Anforderungen. Wir bieten jedoch spezielle, vergünstigte Konditionen für Kultureinrichtungen, Museen und gemeinnützige Organisationen an. Kontaktieren Sie uns gerne für ein individuelles, unverbindliches Angebot.
Wir kennen die Anforderungen von Kultureinrichtungen und liefern professionelle Ergebnisse. Sprechen Sie uns an.