Bamberg verbindet einen besonders sensiblen historischen Stadt- und Gebäudebestand mit Universität, Verwaltung, Wohnen, Handel, Brauwirtschaft und Tourismus. Enge Parzellen, Höfe, Keller und Dachräume können die tatsächliche Gebäudestruktur komplex machen.
Bei Bamberger Altbauten können schiefe Wände, Gewölbe, Höhendifferenzen und mehrfach veränderte Bauteile die Planungsgrundlage bestimmen. Die 3D-Vermessung definiert relevante Geschosse und Anschlussstellen sowie den benötigten Detailgrad, bevor enge Keller- oder Dachbereiche erfasst werden.
Historische Materialien, Publikumsbetrieb und begrenzte Anliefer- oder Parkmöglichkeiten beeinflussen die Vor-Ort-Planung. Große technische Vollständigkeit und schonender, pragmatischer Zugang müssen objektbezogen abgewogen werden.
Für Bamberg werden Zugang über Höfe oder Nebeneingänge, Schutzanforderungen, Besucherzeiten und benötigte Dach- beziehungsweise Kellerbereiche im Voraus geklärt. Bei visuellen Außenanteilen werden Licht und Publikumsfrequenz, bei technischen Aufnahmen Sichtlinien und Bezugspunkte priorisiert.